Leinestadt profitiert erneut von Zuschüssen im Rahmen von „Stadtumbau West“

„Wichtig für die Stadt“

Gronaus Stadtdirektor Rainer Mertens hebt die Bedeutung der Förderzusage hervor, mit der nämlich kann die weitere Planung für die südliche Leine-Insel vorgenommen werden.

GRONAU Niedersachsen investiert wieder kräftig in das Städtebauförderprogramm: Rund 106 Millionen Euro kommen den Kommunen des Landes zugute – auch die Leinestadt kommt zum wiederholten Mal in den Genuss von Fördermitteln im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“.

Laut Niedersachsens Sozialministerium sind diese Fördermittel „gut investiertes Geld, um die Kommunen zu stärken und sie fit für die Zukunft zu machen“, verkündet Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt über eine Pressemitteilung. Mit dem Programm stehen Bundes- und Landesmittel in Höhe von rund 62,7 Millionen Euro zur Verfügung. Diese fließen, sobald die entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund in Kraft tritt. Der Eigenanteil der Kommunen liegt bei etwa 31,4 Millionen Euro und die zweckgebundenen Einnahmen bei rund 11,5 Millionen Euro. Somit verfügt Niedersachsens Landesregierung mit der Städtebauförderung über ein investives Förderprogramm, das zum einen die städtebauliche Erneuerung der Städte und Gemeinden unterstützt, zum anderen die Lebensqualität der Menschen in den unterschiedlichen Regionen des Landes nachhaltig sichert. Die Fördermittel werden für fünf Programme mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt. Für den „Stadtumbau West“ fließen diesmal Landesmittel, inklusive der Bundesfinanzhilfen, in Höhe von rund 20,4 Millionen Euro. Neben Hildesheim (rund 1,6 Millionen Euro für Michaelisviertel, Moritzberg und Oststadt) und Sarstedt (500 000 Euro) profitiert auch Gronau wieder von Zuschüssen – vorgesehen sind diesmal 132 000 Euro. „Für die Stadt ist diese Förderzusage sehr wichtig, um die weitere Planung für die südliche Leine-Insel weiter vorantreiben zu können“, hebt Stadtdirektor Rainer Mertens die Bedeutung dieser Förderung hervor. Seit dem Jahr 2006 profitiert die Leinestadt von Zuschüssen im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“. „Es ist die südliche Leine-Insel, die uns durch die Jahre hinweg begleitet“, nennt Bauamtsleiter Hans Kirsch das Gebiet, das Schritt für Schritt weiterentwickelt wird. Mitte vergangenen Jahres hat die Stadt, wie vorgeschrieben, die nun bewilligte Fördersumme beantragt, um die weitere Planung für den Ausbau der Wegeverbindung zwischen der Leine und der Kuhmasch vornehmen zu können. Die Gesamtsumme liegt bei 198 000 Euro, demnach trägt die Stadt Gronau einen Eigenanteil von 66 000 Euro. Wenn die Politik der vorgelegten Planung zustimmt, kann der Ausbau des Weges bereits im Sommer beginnen. Zudem werden auch private Baumaßnahmen im Sanierungsgebiet, etwa der Burgstraße, gefördert. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechender Antrag, den Hausbesitzer bei der Stadt stellen müssen.

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