Antrag der SPD-Fraktion

Kommunale Impfstelle in der Samtgemeinde Leinebergland?

Impfzentren gibt es in Hildesheim und Alfeld. Eine kommunale Impfstelle könnte die Standorte entlasten, ohne in Konkurrenz dazu zu treten, meint Volker Senftleben.
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Impfzentren gibt es in Hildesheim und Alfeld. Eine kommunale Impfstelle könnte die Standorte entlasten, ohne in Konkurrenz dazu zu treten, meint Volker Senftleben.

Gronau / Eime – Die SPD-Samtgemeindefraktion hat beantragt, dass die Verwaltung prüfen solle, ob eine kommunale Impfstelle im Leinebergland errichtet werden könne. Vorbild dafür könnte die Stadt Sarstedt sein, wo es – sobald genügend Impfstoff da ist – die Möglichkeit für ältere Menschen geben soll, sich an einem festen Ort durch ein Impfteam versorgen zu lassen. Der Fraktionsvorsitzende Volker Senftleben betont, dass dies keinesfalls eine Konkurrenz zu den Impfzentren sein soll und nicht im Gegensatz zur landesweiten Strategie stehen soll, aber: „Abgesehen von den zurzeit längst nicht ausreichenden Impfterminen am Standort Alfeld ist auch das Aufsuchen des Impfzentrums für den älteren Teil der Bevölkerung mit sehr weiten Wegen verbunden.“ Neben einer einfachen Erreichbarkeit für den zunächst zu impfenden Personenkreis würde eine weitere Impfstelle  den Druck auf die vorhandenen Impfzentren reduzieren. Der Fraktionsvorsitzende betont, dass es geeignete Räume wie Turnhallen oder die Eimer Mehrzweckhalle gebe. „Die Samtgemeinde Leinebergland könnte so einen sinnvollen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten“, so Senftleben, der klarstellt, dass die Verwaltung prüfen muss, ob sie ein solches Projekt stemmen kann und dass dies nur in Absprache mit dem Landkreis geschehen kann.

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