SPD-Samtgemeindeverband schlägt Albert Rehse für Brinkmann-Nachfolge vor

Kommt ein Despetaler in den Bundestag?

Albert Rehse: „Ich bin stolz darauf, dass der SPD-Samtgemeindeverband meine Kandidatur voll und ganz unterstützt.“

GRONAU Wer wird Nachfolger von Bernhard Brinkmann (SPD) als Bundestagskandidat? Laut Brinkmann, der dem SPD-Unterbezirk vorsteht, läuft die interne Bewerbungsfrist Ende Januar ab. Und nun hat der Gronauer SPD-Samtgemeindeverband einen Kandidaten ins Rennen geschickt.

Laut Rainer Wachalski, Vorsitzender des SPD-Samtgemeindeverbandes, habe sich der örtliche Vorstand einstimmig für Albert Rehse ausgesprochen. Der Eitzumer hat sich einen Namen als Kommunalpolitiker gemacht, ist derzeit Mitglied im Gemeinderat Despetal und im Samtgemeinderat, steht dem Finanz- und Bauausschuss der Samtgemeinde und dem SPD-Ortsverein Despetal vor und war jahrelang Vorsitzender des SPD-Samtgemeindeverbandes. Albert Rehse ist beruflich im SPD-Büro der Landeshauptstadt Hannover als Fraktionsreferent tätig. „Er hat den Überblick in unserer Region und ist ein absoluter Fachmann in verwaltungstechnischen Fragen. Albert Rehse bringt eine hohe Kompetenz in Sachen Verkehr und Finanzen mit“, sagt Rainer Wachalski: „Wir haben ihm im internen Bewerbungsverfahren und darüber hinaus unsere volle Unterstützung zugesichert und rechnen uns gute Chancen aus, dass er der Nachfolger von Bernhard Brinkmann wird.“ Wachalski erklärte gegenüber der LDZ, dass es sechs Bewerber aus den Reihen der SPD im Hildesheimer Wahlkreis gebe, Albert Rehse allerdings der Einzige aus dem Südkreis sei.

Albert Rehse erklärte gestern, dass er stolz sei, dass der SPD-Samtgemeindeverband geschlossen hinter ihm stehe. Nach Weihnachten hätte er geschaut, wer sich aus dem Leinebergland für die Kandidatur interessiert, und nach dem Verzicht von Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen „wollte ich dann wissen, wie weit ich komme“. Am 16. März entscheiden die Delegierten der Wahlkreiskonferenz im Relexa-Hotel in Bad Salzdetfurth, wer Brinkmanns Nachfolger wird. „Es ist noch zu frisch, um zu sagen, wie es bis dahin weitergeht. Deshalb plane ich, jetzt Schritt für Schritt voranzugehen“, so der Sozialdemokrat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare