Musikzug Betheln/Rheden blickt auf 2015 zurück / Große Geburtstagfeiern im Mai

Kein einfaches Jahr für die Tonkünstler

Die zehnjährige Johanna Keese am Es-Altsaxophon und der elfjährige Erik Neumann an der Trompete verstärken als Neuzugänge den Musikzug Betheln/Rheden. Foto: Lilienthal

Betheln Die Feuerwehr Betheln und der Musikzug Betheln/Rheden feiern dieses Jahr Jubiläum: Vom 20. bis 22. Mai begeht die Wehr seinen 130. Geburtstag und der Musikzug seinen 65.

Das gab Musikzugführer Detlef Kasprowiak in der Jahreshauptversammlung des Musikzugs im Feuerwehrgerätehaus in Betheln bekannt. Aktive, passive und fördernde Mitglieder hörten aufmerksam zu, als Kasprowiak von 65 Einsätzen berichtete, aber auch vom Ausfall des Frühjahrskonzertes und dem Weggang des musikalischen Leiters Florian Garbs. Die Übungsabende wurden mittelmäßig besucht, bei den Auftritten mussten zum Teil Aushilfen dazukommen. „Das“, so der Musikzugführer, „darf bei 34 Aktiven nicht mehr passieren.“ Trotzdem dankte er allen Aktiven und Florian Garbs, der im Herbst aus beruflichen Gründen den Taktstock abgab.

Dank ging auch an den ehemaligen Dirigenten Manfred Lilienthal, der spontan aushilfsweise die musikalische Leitung übernommen hat. Neben Übungsabenden, Ständchen, Beerdigungen und Marschmusik waren das Kyffhäuserjubiläum, 25 Jahre Partnerschaft Buchhorst in Sachsen-Anhalt und das Oktoberfest in Rheden herausragende Verpflichtungen. Der Kassenbericht wurde für den verhinderten Ralf Bahl von Nicole Fink vorgetragen. Der Kassenbestand hat sich halbiert durch Dirigentenvergütung, Instrumentenreparatur, Notenbeschaffung, Bürokosten und kameradschaftliche Veranstaltungen. „Das können wir uns nicht jedes Jahr erlauben“, so Detlef Kasprowiak. Sören Gehler berichtete von der neu angelegten Notendatei. So hat der Musikzug Betheln 700 Notenwerke und der Musikzug Rheden 300 im Programm. „25 Instrumente“, so Instrumentenwart Olaf Kreth, „warten auf Bläserinnen und Bläser.“ Die Instrumente wurden karteimäßig nach Alter, Herkunft und Zustand erfasst.

Erfreulicherweise gab es 2015 zwei neue Bläser. Die zehnjährige Johanna Keese am Es-Altsaxophon und der elfjährige Erik Neumann aus Rheden an der Trompete. „Auch, wenn es 2015 manchmal nicht einfach war, aber der Musikzug ist im letzten Jahr immer anständig aufgetreten“, überbrachte Bürgermeister Werner Achilles Dank und Anerkennung. Das waren auch die Worte vom Ortsbrandmeister Ulrich Gohl, der die Grüße von Verwaltung und Gemeindekommando überbrachte. Dann erläuterte er das Programm des Jubiläumfestes. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der Festumzug am Sonntag, 22. Mai.

Die Kasse wird dieses Jahr von Jürgen Kossmann und Maren Bahl geprüft. Delegierte für die Musikversammlungen auf Kreis-und Landesebene sind Käthe Osterwald, Karl Werner und Detlef Kasprowiak. Präsente gab es für die eifrigsten Bläser: Von 65 Einsätzen war Hermann Kasprowiak 59 mal dabei, ebenso sein Sohn Detlef, Friedrich Syrie 58 mal und Cord Gerike 56 mal. Der nächste dienstliche Termin für den Musikzug ist die Jahreshaupversammlung von Förderverein und der Wehr am Freitag, 29. Januar, im Feuerwehrgerätehaus in Betheln. ml

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