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„Immer in Kontakt bleiben“

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Von: Tina Warneke

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Der Fuhrpark der Schwerpunktfeuerwehr Gronau ist gut aufgestellt. Das neueste Fahrzeug ist die Drehleiter, dessen Funktionen Frank Kirchner erklärt.
Der Fuhrpark der Schwerpunktfeuerwehr Gronau ist gut aufgestellt. Das neueste Fahrzeug ist die Drehleiter, dessen Funktionen Frank Kirchner erklärt. © Tina Warneke

Gronau – Das Feuer ist gelöscht, die Verletzten versorgt oder das mit einem Baum kollidierte Fahrzeug geborgen – was kommen nach einem Feuerwehreinsatz noch für Aufgaben auf die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Freiwilligen Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Leinebergland zu? Gemeindebrandmeister Frank Kirchner gab der LDZ einen Einblick „hinter die Kulissen“ und erläuterte, wie sich die Nachbereitungen nach einem Einsatz gestalten.

Die Samtgemeinde Leinebergland ist in der Fläche sehr groß, aber groß ist nach wie vor auch die Bereitschaft der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden der Samtgemeinde, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Die Mitgliederzahlen sind nicht runtergegangen, 650 Aktive gibt es aktuell insgesamt in den Ortswehren der Samtgemeinde Leinebergland“, gab Kirchner an.
Zwar hätten die Ehrenamtlichen in der Coronazeit schon gemerkt, dass „man sich auch weniger engagieren kann und dadurch mehr Zeit für die Familie und Hobbys hat“, aber der überwiegende Teil der Kameraden sei nach wie vor hoch motiviert, so der Gemeindebrandmeister, der seit rund einem Jahr auch hauptamtlicher Gerätewart ist. Alle 16 Ortsfeuerwehren inklusive der vier Stützpunktfeuerwehren (Eime, Banteln, Marienhagen und Duingen) und der Schwerpunktfeuerwehr Gronau halten nach den Einsätzen gleich vor Ort – meist im entsprechenden Feuerwehrgerätehaus – eine Einsatzbesprechung ab, damit auch alle Beteiligten auf dem neuesten Stand seien. Es komme aber auch auf die Art des Einsatzes an, bei sehr großen Alamierungen gebe es auch noch Einsatzbesprechungen in den Tagen danach, erläuterte Kirchner. In der Regel sei es wichtig zu besprechen, was gut gelaufen ist oder welche Abläufe noch optimiert werden können. „Aus den Schlechtvarianten kann man viel lernen“, ergänzte er.

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