Superintendent Christian Castel beendet Visitation mit einem Gottesdienst in der Gronauer St.-Matthäi-Kirche

„Ich fühle mich überall willkommen“

Im Anschluss an den Visitationsgottesdienst nutzen zahlreiche Gemeindeglieder die Möglichkeit, mit Superintendent Christian Castel ins Gespräch zu kommen. Foto: Siedlaczek

GRONAU Er habe sich willkokommen gefühlt. Diese Fazit zog Superintendent Christian Castel beim Visitationsgottesdienst in der St.-Matthäi-Kirche in Gronau, wo er gemeinsam mit Pastor Wolfgang Richter und den Gemeindegliedern den Abschluss seines Besuches in der Gronauer Kirche feierte.

„Ich habe in den vergangenen zehn Tagen zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Institutionen besucht“, erinnerte sich Castel, und überall habe er gespürt, wie eng die St.-Matthäi-Gemeinde mit dem öffentlichen Leben der Stadt verbunden ist. „ich habe gespürt, das es um Gott geht“, betonte der Superintendent in seinem Visitationsgrußwort. Vor allem vor dem Hintergrund zahlreicher Kirchenaustritte und dem manchmal negativen Bild, das nicht zuletzt auch in den Medien von der Kirche im allgemeinen gezeichnet werde, freute sich Castel über die herzliche Begrüßung durch die Menschen in Gronau. Überall sei er auf Interesse gestoßen: „Ich war im Lachszentrum, im Jugendzentrum, bei den Schulen und den Senioren zu Gast, und ich habe mich überall wohl gefühlt.“ Es stehe gut mit der St.-Matthäi-Gemeinde, und das freue ihn sehr. „Ich möchte mich für die vielen offenen Türen bedanken“, sagte Castel, der in seinem Grußwort auch denjenigen dankte, die seiner Ansicht nach den größten Anteil an der erfolgreichen Arbeit der Kirchengemeinde haben: „Die Ehrenamtlichen und die Hauptamtlichen tragen hier sehr viel zu einem guten und gemeinschaftlichen Miteinander bei“, lobte der Superintendent. Um gemeinsam mit Castel den Gottesdienst zu feiern, waren auch der Gospelchor „Joy“ und die St.-Matthäi-Kantorei zusammengekommen, um für den passenden musikalischen Rahmen zu sorgen. Zu hören waren dabei Stücke wie „Wasser des Lebens“ oder Traditionelles wie „Dona nobis“. Auch gemeinsam untermalten die Chöre den Gottesdienst. So wurde unter anderem das Lied „Amen, Amen“, zusammen interpretiert. Auch für Pastor Wolfgang Richter war der Gottesdienst etwas besonderes, schließlich standen in den vergangenen Tagen zahlreiche Begegnungen auf dem Programm, die Castel einen Einblick in die Gemeindearbeit vor Ort gaben. Vor dem Hintergrund der Geschichte von der armen Witwe appellierte er an die Gemeinde: „Wir dürfen nicht nach Beistand verlangen, weil wir gute Menschen sind. Wir müssen Gott um Hilfe bitten, weil er als einziger helfen kann.“

Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten zahlreiche Menschen noch die Gelegenheit, persönlich mit Superintendent Christian Castel ins Gespräch zu kommen und sich über unterschiedliche Themenbereiche auszutauschen.

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