Gronauer ärgern sich über Kampagnenslogan der Diakonie / Aufmerksamkeit für Randgruppen

„Unerhört! Diese Formulierung“

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„Unerhört! Diese Migrantenkinder“: Dieses Plakat der Diakonie auf einem Parkplatz in Eime sorgt für Diskussionen im Raum Gronau. Genau darum geht es den Verantwortlichen: Zuzuhören und ins Gespräch zu kommen.

Eime / Gronau – „Die Formulierung ist wirklich schlimm“, findet Barbara Funke. Sie ist ehrenamtlich beim Runden Tisch Asyl in Gronau aktiv und setzt sich für Integration von Geflüchteten ein. Für Ärger sorgte nun ein in Eime aufgestelltes Schild mit dem Slogan „Unerhört! Diese Migrantenkinder“.

Bei dem Schild handelt es sich um ein Plakat der Diakonie-Kampagne „Unerhört!“, die seit Anfang des Jahres läuft. 50 000 dieser Plakate wurden inzwischen bundesweit angebracht. „Unsere politische Markenkampagne ,Unerhört!’ ist darauf angelegt, Aufmerksamkeit zu schaffen. Das gelingt durch die Doppeldeutigkeit des Wortes ,Unerhört’", erläutert Dr. Thomas Schiller, Leiter Kommunikation der Diakonie.

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