Erfolgreiches Jahr für den ASB

„In Gronau weiter Gas geben“

Markus Dolatka (links), Geschäftsführer des Kreisverbandes Hildesheim / Hameln-Pyrmont, zieht eine überaus positive Bilanz für den Arbeiter-Samariter-Bund, der sich nach der Ausschreibung des Rettungsdienstes in Gronau niedergelassen hat – hier mit Wachenleiter Meik Hüpper (rechts ) und Christian Kerner, der beim ASB ein Praktikum im Rahmen der Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert. Foto: Klein

GRONAU Ein „unglaublich erfolgreiches Jahr“ liegt hinter dem Arbeiter-Samariter-Bund, zieht Markus Dolatka, Geschäftsführer des Kreisverbandes Hildesheim / Hameln-Pyrmont, Bilanz: Alle Bereiche des Wohlfahrtsverbandes sind seinen Angaben zufolge deutlich ausgebaut worden. Fast 80 neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Er räumt zugleich jedoch ein, dass der Standort Gronau „ein wenig vernachlässigt“ wurde. Dies soll sich im kommenden Jahr ändern – 2014 soll die Leinestadt im Fokus stehen.

„Wir wollen in Gronau weiter Gas geben“, kündigt Markus Dolatka an. So will der ASB seine Arbeit ausbauen: Dazu zählen die Bildung einer Senioren- sowie einer Krabbelgruppe, der Ausbau der ambulanten Pflege und der Erste-Hilfe-Ausbildung. Zudem will der Wohlfahrtsverband „eine größere Ansprechbarkeit“ erreichen, wie Markus Dolatka informiert. Derzeit ist die in diesem Jahr in der Innenstadt eingerichtete Dienststelle zweimal in der Woche – dienstags und freitags – besetzt. „Das reicht einfach nicht aus“, sagt der Kreisgeschäftsführer. Ihm schwebt vor, die Dienststelle täglich zu besetzen, um der Bevölkerung einen Ansprechpartner vorhalten zu können. „Wir wollen das jetzt befeuern“, spricht er die Bündelung von Personalressourcen an.

„Großer Bedarf“

Schon im Januar geht es in die Planung für den weiteren Ausbau des ASB in der Leinestadt. „Mit den beiden Außenstellen in Gronau und in Bad Salzdetfurth hatten wir ein glückliches Händchen“, zeigt sich Markus Dolatka mit der Entwicklung mehr als zufrieden. So konnte etwa nur dank der Leinestadt wieder die Intensivpflege aufgebaut werden. Wie er erklärt, ist eine Intensivpatientin aus Gronau an den Wohlfahrtsverband herangetreten. Innerhalb von elf Monaten ist dieser Bereich aufgebaut worden, so dass inzwischen 50 Mitarbeiter dort tätig sind, um die Patienten zu betreuen. „Wir sind schon stolz, aber ohne Gronau wäre das so nicht eingetreten“, freut sich der Kreisgeschäftsführer. Auch verfolgt der Arbeiter-Samariter-Bund die Entwicklungen der Georg-Sauerwein-Realschule. Da die Schulform im kommenden Jahr endet, steht das Gebäude leer. Interesse, dort ein betreutes Wohnen zu etablieren, hat die Kreiswohnbau längst signalisiert. „Ich sehe einen großen Bedarf für Gronau“, äußert sich Markus Dolatka, der von vielen Anfragen berichtet. Der Arbeiter-Samariter-Bund habe demnach durchaus Interesse, sich mit der Kreiswohnbau zusammenzutun. „Es wäre ein super Standort“, beurteilt er. Im kommenden Jahr will der ASB auf die Kreiswohnbau zugehen. Dass beide gut zusammenarbeiten, zeigt das aktuelle Projekt in Bad Salzdetfurth. Dort nämlich sollen ein Betreutes Wohnen und eine Tagespflege entstehen.

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