CDU Banteln: Martin Meister wird Ehrenmitglied / Nur zwölf Mitglieder zugegen

„Geistiges Grundwerk“ der Christdemokraten

Zwölf Anwesende stimmen dafür, Martin Meister (links, mit dem CDU-Vorsitzenden Jürgen Weigelt) zum Ehrenmitglied zu ernennen. Foto: Fritzsche

Banteln Für Martin Meister kam es vollkommen überraschend, dass inmitten der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Banteln der Antrag ausgesprochen wurde, ihn zum Ehrenmitglied der Partei zu ernennen.

„Seit nunmehr 43 Jahren gibt es die CDU hier im Dorf. 43 Jahre hat sie immer versucht, im Sinne jedes einzelnen Bürgers Gutes zu tun, und als Gründungsmitglied hat Martin Meister daran immer tatkräftig mitgewirkt“, begründete Georg-Friedrich Block-Gruppe seinen Antrag, der von allen zwölf Versammlungsteilnehmern nur allzu gerne angenommen wurde. Ohne Gegenstimme wurde dem Antrag entsprochen, und so beglückwünschte der Ortsverbands-Vorsitzende Jürgen Weigelt dem „geistigen Grundwerk der CDU“, wie Meister bezeichnet wurde, zu seiner Ernennung zum ersten Ehrenmitglied der Bantelner Christdemokraten.

Ebenfalls einmütig sprachen sich alle Anwesenden dafür aus, dem örtlichen Kindergarten „Rappelkiste“ einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro zukommen zu lassen. Dieser Betrag aus der Kasse des CDU-Ortsverbandes ist für die Anschaffung der neuen Kletterlandschaft gedacht. Die eigentliche Versammlung zum Jahresabschluss im Bantelner Freibad musste Weigelt kurz nach deren Eröffnung wieder schließen, da die von der Satzung vorgesehene Hälfte aller Mitglieder, in diesem Fall 14, nicht anwesend waren und somit keine Beschlüsse hätten gefasst werden können. Er beraumte eine neue Mitgliederversammlung an und eröffnete diese nur wenige Minuten nach der ersten, wobei dann auch die Stimmen der zwölf anwesenden Mitglieder ausreichten, um Abstimmungen vorzunehmen.

Nach einem kurzen Jahresrückblick durch den Vorsitzenden übernahm Block-Gruppe die weiteren Ausführungen zu den Tätigkeiten des Bantelner Rates. Hier stand der kürzlich verabschiedete Haushaltsplan für 2016 im Mittelpunkt. „Der Haushalt 2016 endet mit einem Plus von 1 600 Euro. Das hört sich zunächst einmal nicht viel an. Wenn man aber bedenkt, was dieser alles beinhaltet, dann ist das nicht ohne“, führte er aus. So umriss der Christdemokrat noch einmal das geplante Vorhaben, den „Lindenhof“ in einen Bürgertreff umzufunktionieren, wobei hier die Kosten von 900 000 Euro im Haushalt aufgenommen wurden. „Wenn alles klappt, dann rechnen wir mit einem 66-prozentigen Zuschuss durch den Bund und das Land, und es verbleiben 300 000 Euro, die die Gemeinde tragen muss. Wir sind in der Lage, das zu stemmen“, machte Block-Gruppe deutlich und verhehlte auch nicht seinen Stolz auf das, was die Gemeinde in den vergangenen Jahren geleistet habe. „Nicht nur der neue Bürgertreff, der in meinen Augen ein Kleinod für das Dorf sein wird, wurde für 2016 mit aufgenommen, sondern auch der Ausbau des zweiten Bauabschnittes Kampstraße, die Erweiterung der Straße im Bauabschnitt II im Baugebiet, der Gehwegausbau der Bahnhofstraße und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED.“ All das seien Maßnahmen, die wahrscheinlich in der neuen Kommune erst einmal nicht mehr durchgesetzt werden würden, da es nach Aussage von Block-Grupe hier andere Gemeinden geben wird, bei denen mehr Handlungsbedarf vorhanden sei. „In den vergangenen drei bis vier Jahren konnten wir in Banteln, seitdem die CDU die Mehrheit im Rat stellt, den Haushalt gut aufstellen. Wir sind mit dem Geld anderer Leute sparsam umgegangen, und das zahlt sich heute aus“, führte er weiter aus und informierte abschließend darüber, dass nicht zuletzt allein durch das Engagement des „Grünen Daumens“ am Ende der Legislaturperiode 150 000 Euro gespart werden konnten: „Wir können mit Stolz zum Ende unserer Eigenständigkeit behaupten, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben.“

Über die Themen, die im vergangenen Jahr im Mittelpunkt des Geschehens des Samtgemeinderates standen, informierte Jürgen Weigelt, und im weiteren Versammlungsverlauf nutzten die Christdemokraten die Möglichkeit, sich über aktuelle Geschehnisse und Probleme im Ort auszutauschen.

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