Feuerwehren rücken 21-mal aus / Baumfällungen und Sicherungen

„Friederike“ richtet zahlreiche Schäden an

In der Samtgemeinde Leinebergland rückt die Feuerwehr zu 21 Sturmeinsätzen aus. Bei den meisten handelt es sich um umgestürzte Bäume, die gefällt oder beseitigt werden.

GRONAU / KREIS Die Feuerwehren der Samtgemeinde Leinebergland rückten aufgrund des Sturms „Friederike“ am Donnerstag 21-mal aus. Die Haupteinsatzzeit war zwischen 12.30 und 16 Uhr.

Im Feuerwehrgerätehaus wurde eine örtliche Einsatzleitung unter der Führung des Gemeindebrandmeisters Frank Kirchner eingerichtet. In der Mehrzahl der Einsätze handelte es sich um umgestürzte Bäume oder herabfallende Dachziegel. Soweit Bäume auf Straßen gefallen waren, wurden diese durch die Feuerwehr beseitigt. Auf Privatgrundstücken wurden die Einsatzstellen durch Absperrungen gesichert. Hier müssen die Schäden im Auftrag der betroffenen Eigentümer durch Fachfirmen beseitigt werden. In einigen Fällen war ein sofortiges Handeln der Feuerwehrmänner nicht möglich, da durch die Sturmböen eine zu große Gefahr für die Einsatzkräfte bestand. Einen besonderen Einsatz hatten die Feuerwehren im Despetal zu erledigen: Hier bestand die Gefahr, dass ein umstürzender Baum die Gasleitung eines Flüssigkeitsgastanks im Erdreich beschädigen und dadurch Gas ausströmen könnte. Der Baum wurde gefällt. Stadtdirektor Rainer Mertens teilt mit, dass als Vorsichtsmaßnahme der Stadtpark samt Spielplatz gesperrt ist. Die Bahnstrecke Hannover-Göttingen war noch bis 13 Uhr gesperrt. Die Hildesheimer Stadtverwaltung mahnt Spaziergänger in öffentlichen Grünanlagen zur Vorsicht, da die Beseitgung der Schäden noch einige Tage dauern wird.

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