Karin und Dieter Nitsch aus Betheln benötigen Unterstützung und Spenden

Ein Fest für Tschernobyl-Kinder

„Die Zentrale“: Im Büro von Karin und Dieter Nitsch laufen die Fäden für die Vorbereitung des Tschernobyl-Festes zusammen. Alle Bethelner Vereine sollen anpacken, damit sich die Gäste am 26. Juli in Betheln wohlfühlen. Foto: Kuhlemann

BETHELN Karin (65) und Dieter Nitsch (73) aus Betheln haben ein großes „Herz für Kinder“, denn seit vielen Jahren sind sie für Sammlungen und Hilfstransporte zuständig, die dazu dienen, Kindern aus dem Gebiet Tschernobyl zu helfen. Jetzt rufen sie alle Bethelner auf, bei der Organisation eines Festes für die 40 Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine, die im Juli den Landkreis Hildesheim besuchen, mitzuhelfen.

Verantwortlich für den Besuch ist der Verein „Aktion Tschernobyl-Hilfe“ in Hildesheim unter dem Vorsitz von Rita Limmroth, die sich seit mehr als 20 Jahren für ehrenamtlich Bedürftige in anderen Ländern einsetzt. Als Karin und Dieter Nitsch, die selbst fünf Kinder und acht Enkel haben, vom bevorstehenden Aufenthalt der Kinder hörten, wollten sie etwas für die Gäste aus der Ukraine tun. „Ich habe mit unserem Bürgermeister Werner Achilles gesprochen, ob es nicht möglich wäre, die Kinder mit den Gastfamilien nach Betheln in die Grillhütte einzuladen – und er hat ohne Zögern zugesagt“, informiert Dieter Nitsch. Ein Datum steht bereits fest: Freitag, 26. Juli. „Das Ganze erfordert allerdings mehr Aufwand, als meine Frau und ich leisten können, aber es gibt eine Lösung: Alle Vereine und Verbände in Betheln packen gemeinsam an“, sagt der 73-Jährige, der bereits mit Vertretern der örtlichen Vereine gesprochen habe und alle ihre Mithilfe oder Spendenbereitschaft signalisiert hätten. Nach Auskunft von Dieter Nitsch kommen die Kinder und ihre Gastfamilien am Freitag, 26. Juli, gegen 15.30 Uhr an. Der Bethelner rechnet mit insgesamt 70 bis 80 Personen. Für die Kaffeetafel werden noch Kuchen, Kaffee, Milch und Zucker sowie Getränke benötigt. Im Anschluss daran werden die Gäste die Möglichkeit zu einer Treckerfahrt haben, um die sich Michael Keese kümmern will. Danach ist der Besuch des Meyer-Hofes geplant, ehe ein Fun-Turnier (Human-Soccer) auf dem Sportplatz folgt. Nitsch denkt etwa an ein Fun-Turnier mit „Menschenkickern“. Gegen 18 Uhr soll der Grill angemacht werden. Auch hierfür werden noch Spenden (Fleisch, Wurst, Brot, Sauce und kühle Getränke) benötigt. „Schlachter, Bäcker und Supermärkte können sich ebenfalls beteiligen, es muss nicht alles von Privatpersonen gesponsert werden“, betont Nitsch, der sich auch über Geldspenden für die Aktion freuen würde.

Interessierte sollten sich bis 20. Juli bei Familie Nitsch unter der Telefonnummer 05182/1393 melden. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – unter diesem Motto rufen Karin und Dieter Nitsch Freiwillige auf, die sich an der Organisation und an der Durchführung des Festes beteiligen möchten. Auch die sollten sich rechtzeitig bei Familie Nitsch melden.

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