Besucher loben die Atmosphäre im neuen KSB-Domizil / Mietfreies Wohnen nur noch formaler Akt

Elvira Reck: „Wir hatten Glück“

Viele Besucher kommen zum „Tag der offenen Tür“, um sich einen Überblick über das neue Zuhause des Kinderschutzbundes zu verschaffen. „Denn das Bürgermeisterhaus ist wirklich wunderschön, vor allem auch zentral gelegen“, freut sich Vorsitzende Elvira Reck. Fotos: Klein

Gronau Wer das neue Domizil des Kinderschutzbundes betritt, fühlt sich wohl – dies ist keineswegs eine kühne Behauptung, sondern eine Aussage, die die Atmosphäre des „Tages der offenen Tür“ spiegelt. Nach all der geleisteten Arbeit tut es dem Team um der Vorsitzenden Elvira Reck sicher gut, so viel Lob für das neue Zuhause des Kinderschutzbundes zu erfahren.

„Wir wollten hier heute einmal richtig volles Haus haben“, hoffte Elvira Reck auf großen Zuspruch zum „Tag der offenen Tür“, in deren Rahmen der Kinderschutzbund sein neues Domizil der Öffentlichkeit vorstellte. Dieser Wunsch ging in Erfüllung. So füllte sich das „Wohnzimmer“ des KSB schnell mit Menschen, die die heimelige Atmosphäre lobten. „Ich bin positiv überrascht“, äußerte sich Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler zu den neuen Räumen, die zuvor von der Hausmeisterin des Bürgermeisterhauses bewohnt wurden. Zudem sicherte er Hilfe zu: „Im Vorgespräch mit dem KSB haben wir bereits signalisiert, dass wir die Kosten übernehmen“, erinnerte er an ein Versprechen, an das sich die Politik halte: „Ich habe hier keinerlei Bedenken“, sagte der Bürgermeister. Es müsse nur noch offiziell bestätigt werden, dass die Stadt auf die Mieteinnahmen verzichtet, verweist Karl-Heinz Gieseler auf einen rein formalen Akt.

Auch Ratsfrau Sabine Hermes zeigte sich vom KSB-Domizil begeistert: „Es ist schön, dass in dieser Wohnung wieder Leben herrscht“, betonte die CDU-Fraktionsvorsitzende der Samtgemeinde, die davon überzeugt war, dass dies „eine gute Lösung für alle Beteiligten“ sei. Potenzial sah die Kommunalpolitikerin auch im Zusammenspiel mit dem Johanniter-Stift, das in direkter Nachbarschaft liegt. Vielleicht sei es möglich, dass Jung und Alt etwas gemeinsam auf die Beine stellen, äußerte sie eine Idee. Einziger Wermutstropfen: „Es ist schade, dass sich die Tagesmutter nun neue Räume suchen muss.“

Elvira Reck war überglücklich. Der Umzug ist geschafft, die Arbeit kann jetzt wieder beginnen. „Anfang des Jahres aber hatten wir uns dies hier nicht träumen lassen“, ließ sie im Rahmen einer Ansprache die Ereignisse Revue passieren. Es sei der defekten Heizungsanlage geschuldet, dass der Kinderschutzbund das Haus an der Tweftje verlassen musste. Doch der 50 Mitglieder zählende Verein erhielt Unterstützung – vom Bürgermeister und von der Stadt. „Wir hatten Glück“, dankte sie: „Denn das Bürgermeisterhaus ist wirklich wunderschön, vor allem auch zentral gelegen.“ Nun hoffe sie, dass die Aktionen des Kinderschutzbundes auch im neuen Zuhause weiterhin angenommen werden.

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