Mitglieder aus Haus Escherde und Eddinghausen schließen sich Bethelner Wehr an

Einstimmiges Votum für Zusammenschluss

Rückblick und Ausblick: Ortsbrandmeister Ulrich Gohl leitet die Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Betheln. Foto: Schirdewahn

BETHELN Die folgenreichste Entscheidung fiel erst ganz zum Schluss, das aber ohne erneute Diskussion und einstimmig: Bei ihrer Jahreshauptversammlung sprachen die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Betheln sich für das Zusammengehen mit den Kameraden aus Haus Escherde und Eddinghausen aus.

Diese hatten eine Woche zuvor den Beschluss zu ihrer Auflösung gefasst, um sich den Bethelnern anzugliedern. Damit ist der bereits praktizierte gemeinsame Dienst im zentral gelegenen Feuerwehrhaus auch formell bestätigt.

Bei einer Versammlung nur der aktiven Mitglieder soll am 26. Februar ein neues Kommando gewählt werden, in dem alle drei Ortschaften vertreten sind. Zunächst berichtete jedoch das Kommando um Ortsbrandmeister Ulrich Gohl über das Geschehen des zurückliegenden Jahres und den gegenwärtigen Stand (siehe weiteren Bericht). In der Führung herrscht Beständigkeit, die meisten Amtsinhaber leisten seit langer Zeit treue Dienste, wie Gohl auflistete.

Er selbst ist seit 24 Jahren Wehrführer, den Rekord hält allerdings Kassenführer Hubert Glowalla, der auf insgesamt 36-jährige Kommandotätigkeit zurückblicken kann. Die Kameradschaftskasse wird jetzt vom Förderverein der Ortsfeuerwehr verwaltet, die unmittelbar zuvor ihre Versammlung abgehalten hatte.

Im Hinblick auf den Zusammenschluss wurde eine Übergangsregelung für die Beiträge getroffen. Aktive zahlen 20 Euro jährlich, Förderer für 2016 ebenfalls 20 Euro und ab 2017: 30 Euro. Fördernde Mitglieder aus Haus Escherde und Eddinghausen erhalten dabei im laufenden Jahr einen Zuschuss von zehn Euro aus der Feuerwehrkasse.

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