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Eine Nacht allein in der Buchhandlung

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Von: Larissa Zimmer

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Dem Familienbesuch aus Kiel die Stadt Gronau und eines ihrer Schmuckstücke näherbringen: Das ist das Ziel von Susanne und Dietmar Zimmer (links), als sie Veronika und Ludger Klinkenbusch zu einer „Nacht in der Buchhandlung“ einladen.
Dem Familienbesuch aus Kiel die Stadt Gronau und eines ihrer Schmuckstücke näherbringen: Das ist das Ziel von Susanne und Dietmar Zimmer (links), als sie Veronika und Ludger Klinkenbusch zu einer „Nacht in der Buchhandlung“ einladen. © Larissa Zimmer

Gronau – In der Ferne ist leises Gewittergrummeln zu hören, ein paar Regentropfen fallen auch. Das perfekte Wetter, um sich für drei Stunden inmitten von Regalen voll unzähliger Bücher buchstäblich einzuschließen, darin zu stöbern und es sich gemütlich zu machen. Das ist möglich dank eines Angebots, das Dominique Werhahn und ihr Team seit Beginn des Jahres in „Gronaus Buchhandlung“ etabliert haben. Die LDZ durfte eine Gruppe, die dieses Angebot wahrgenommen hat, während ihres Besuchs begleiten.

„Ich lasse Sie jetzt wirklich für ein paar Stunden alleine“, kündigte Werhahn mit vielsagendem Blick an und erklärte ihren Besuchern nur kurz die Spielregeln. „Sie dürfen jedes Buch zur Hand nehmen, in jedem Buch stöbern.“ Auch eingeschweißte Bücher dürften vorsichtig geöffnet werden, doch: Eselsohren und das Überstrecken von Buchrücken sollten vermieden werden. Nach einer Erläuterung zur Sortierung der Buchhandlung und zum Ablauf des Abends blieb also nur noch eine Frage ihrerseits: „Wann soll ich wiederkommen?“

Die gemeinsamen Enkelkinder verbinden. So waren Veronika und Ludger Klinkenbusch aus Kiel für einige Tage zu Besuch bei Susanne und Dietmar Zimmer in Gronau. Nun können sich die vier noch auf eine weitere Gemeinsamkeit berufen: Bücher.

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