Herzwochen der Deutschen Herzstiftung mit einer Vortragsreihe am 21. November in der KGS-Aula

Eine Herzensangelegenheit

Sie laden zur Herzwoche in Gronau ein: Der Ärztliche Direktor des Johanniter-Krankenhauses und Kardiologie-Chefarzt, Dr. Holger Duwald, der stellvertretende Vorsitzende des Krankenhaus-Fördervereins, Reiner Braukmann, Ludwig Arnold als Ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung und Fördervereinsvorsitzender Dr. Bernd Köhler. Foto: Klein

Gronau „Es ist die Volkskrankheit neben dem Schlaganfall“, verdeutlicht Dr. Holger Duwald als Kardiologie-Chefarzt im Johanniter-Krankenhaus. Daher sei es für den Ärztlichen Direktor der Gronauer Einrichtung ebenso wie für den Förderverein des Gronauer Krankenhauses eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung Aufklärungsarbeit zu leisten.

„Herz in Gefahr“ – unter diesem Motto ruft die Deutsche Herzstiftung stets im November die „Herzwochen“ aus. In der Leinestadt hat die Stiftung in dem Förderverein des Johanniter-Krankenhauses einen verlässlichen Partner gefunden – und das schon seit zehn Jahren. „Wir wollen natürlich unser Krankenhaus unterstützen“, schildert Vorsitzender Dr. Bernd Köhler die Intention des Vereins: „Und wir können ja nicht oft genug sagen, was hier eigentlich alles geleistet wird.“ Der Förderverein beteiligt sich sowohl ideel als auch finanziell am großen Seminar, zu dem alle Interessierten für Sonnabend, 21. November, in die Aula der Kooperativen Gesamtschule eingeladen sind.

Allein im vergangenen Jahr lockte die informative Veranstaltung knapp 100 Besucher in die Leinestadt. Ein Beweis dafür, dass das Interesse an Aufklärung nach wie vor groß ist. „Das sollte es auch“, betont Dr. Holger Duwald. Zwar ist die Anzahl an Herzinfarkten gesunken, wohl aber liegt der Grund hierfür nicht etwa an einer gesünderen Lebensweise der Menschen, sondern vielmehr am medizinischen Fortschritt. Noch heute aber wissen nur wenige Menschen, wie die koronare Herzkrankheit eigentlich entsteht – und das, obwohl Schätzungen zufolge 2,5 Millionen Frauen und 3,5 Millionen Männer betroffen sind. Noch dazu sollten gerade jüngere Menschen das Thema nicht zu weit von sich schieben. Auch sie können bereits Prävention zum Schutz ihres Herzens leisten.

Die „Koronare Herzkrankheit und der Herzinfarkt“ stehen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung am 21. November, deren fachliche Leitung in den Händen von Dr. Duwald liegt. Beginn ist um 10 Uhr mit der Begrüßung von Ludwig Arnold, dem Ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung. Daran schließt sich der erste Vortrag des Kardiologen an, der unter dem Titel „Koronare Herzkrankheit: Was ist das?“ steht. Anschließend geht es um die Behandlung mit Medikamenten. Um 11 Uhr richtet Dr. Bernd Köhler das Wort an das Publikum, bevor es eine kleine Pause geben wird. Danach referiert Dr. Duwald über „Ballondilatation und Stents“ sowie über die chirurgische Behandlung. Zum Schluss werden Martin Ahrens, pflegerischer Leiter der Intensivstation in Gronau, und sein Stellvertreter Jens Pietrusky das Thema „Kreislaufstillstand – Wiederbelebung“ vor Augen führen. Beide organisieren Jahr für Jahr diese Weiterbildung für alle Mitarbeiter des Krankenhauses. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung kann Leben retten: „Sie ist eine gute Brücke, bis die Profis eintreffen“, hebt Dr. Duwald hervor. Das Ende des Seminars ist für 13 Uhr vorgesehen.

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