Ehepaar Flieger bemängelt zunehmenden Lkw-Verkehr durch Betheln

Geklapper und Gequietsche statt Idyll

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Simone und Eckhard Flieger haben sich ein idyllisches Plätzchen am Teich eingerichtet. Doch den Feierabend genießen können sie dort auf Grund der Lautstärke nicht mehr.

Betheln – „Aus dem Urlaub mag ich gar nicht mehr nach Hause kommen“, sagt Eckhard Flieger. Denn durch das Kieswerk mit Bauschuttdeponie in Betheln fahren klappernde und quietschende Lkw und Muldenkipper im Minutentakt am Gartenzaun vorbei. Laut Verfahrensunterlagen sollten es nur 18 pro Tag sein.

Doch in der Realität seien die Zahlen wesentlich höher, eine Seitenradarmessung ergab über 200 Lkw, die täglich durch Betheln fahren - zu einer Zeit, als die Kreisel in Gronau die Durchfahrt erschwerten. Eckhard Flieger würde sich eine Entlastung Bethelns wünschen, in dem die Lkw-Fahrer angewiesen werden, die L480 gen B1 in Richtung Heyersum zu befahren. „Hier fehlt aber eine Ampel für die Linksabbieger“, hat sich der Bethelner über diese Möglichkeit auch mit dem Betreiber der Deponie verständigt. "Der Ampelvorschlag liegt derweil der Verkehrskommission des Landkreises Hildesheim vor“, erklärt Thoralf Jahn vom Gewerbeaufsichtsamt Hannover.

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