Mitteilung des Landgerichts

Ehemaliger Eimer Pastor muss ab Januar vor Gericht

Der Prozessbeginn ist auf den 20. Januar terminiert.
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Der Prozessbeginn ist auf den 20. Januar terminiert.

Eime / Hildesheim – Die 9. große Strafkammer des Landgerichts Hildesheim hat eine Anklage gegen den ehemaligen Eimer Pastor (61) wegen gewerbsmäßigen Betruges in Tateinheit mit gewerbsmäßiger Urkundenfälschung in 163 Fällen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet. Die Hauptverhandlung soll am Mittwoch, 20. Januar, um 13 Uhr in Saal 32 des Nebengebäudes beginnen. Für das Verfahren hat die Kammer noch weitere 17 Fortsetzungstermine bis Mai bestimmt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, von September 2012 bis Dezember 2016 in seiner Funktion als Pastor der Kirchengemeinde in Eime sowie als Vorstandsmitglied des Kirchenverbandes in 163 Fällen gefälschte oder fingierte Quittungen und Rechnungen beim Kirchenamt Hildesheim mit dem Ziel der Erstattung eingereicht zu haben, um sich dadurch eine dauerhafte zusätzliche Einnahmequelle zu verschaffen. Die Anschaffung der in den Rechnungen bezeichneten Gegenstände soll nicht durch einen Beschluss des Kirchenvorstands gedeckt gewesen sein, und die Gegenstände beziehungsweise Leistungen sollen auch nicht für den Kirchenverband bestellt worden sein. „Dies soll vom Angeklagten lediglich vorgetäuscht worden sein“, heißt es in einer Mitteilung des Landgerichts. Der Angeklagte soll gefälschte Belege für die Anschaffung diverser Gegenstände oder Durchführung von Dienstleistungen in zumeist dreistelliger Höhe unter anderem selbst am Computer hergestellt beziehungsweise Unterschriften auf Quittungen gefälscht haben. Insgesamt soll der Angeklagte durch die Taten einen Geldbetrag in Höhe von 52 327,05 Euro erlangt haben, wobei er hiervon bereits einen Teil zurückgezahlt haben soll. 

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