Eddinghäuserinnen engagieren sich

Die engagierten Eddinghäuserinnen und das Team von „Brot für die Welt“ (von links): Frauke Jacobs („Brot für die Welt“), Karin Achenbach, Karin Jacobs und Uwe Becker („Brot für die Welt“).

Eddinghausen J In der Kirchengemeinde Betheln gab es im Rahmen des lebendigen Adventskalenders eine Besonderheit: Uwe Becker, Referatsleiter „Brot für die Welt“ in der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, stellte die Arbeit des evangelischen Hilfswerks vor. Mehr als 50 Interessierte versammelten sich auf dem Hof der „Roten Mühle“ in Eddinghausen. Karin Achenbach und Karin Jacobs hatten gemeinsam zur Veranstaltung eingeladen und freuten sich über die vielen Gäste. Uwe Becker hielt eine Adventsandacht, in der er das Projektbeispiel „Die Wiederkehr des Wunderkorns“ vorstellte. In Peru unterstützt „Brot für die Welt“ die Organisation Diaconia, die Kleinbauernfamilien dabei hilft, ihre Landwirtschaft an die Herausforderungen, vor die der Klimawandel sie stellt, anzupassen. Dabei spielt das „Wunderkorn Quinoa“ eine große Rolle. Die Pflanze gedeiht gut im kargen und bergigen Hochland der Anden, sie ist sehr nahrhaft und trägt dazu bei, dass die Menschen vor Ort sich gesünder ernähren können. Darüber hinaus können die Bauern einen Teil ihrer Ernte verkaufen. Sie sind überzeugt: Die Quinoa ist das wertvollste Lebensmittel der Region.

Das Projektbeispiel „Die Rückkehr des Wunderkorns“ zeigt eindrücklich, wie die Arbeit von „Brot für die Welt“ Menschen ermutigt, sich für Veränderungen einzusetzen und diese auch erfolgreich umzusetzen. Das Wunderkorn Quinoa konnte in Eddinghausen auch probiert werden, dazu hatten die Gastgeberinnen verschiedene herzhafte und süße Leckereien zubereitet, die sich die Gäste schmecken ließen. „Es hat Spaß gemacht, neue Rezepte mit Quinoa auszuprobieren, außerdem macht es gleich doppelt so viel Spaß, wenn man für einen guten Zweck backt“, freute sich Karin Achenbach. Karin Jacobs ergänzte: „Es ist toll, dass so viele Menschen gekommen sind, um beisammen zu sein und sich über Brot für die Welt zu informieren. Das zeigt uns, dass unser Engagement richtig und wichtig ist und ermuntert uns, weiterzumachen.“ Bei Punsch und Glühwein blieb den Gästen Zeit, sich Bilder aus dem Projektbeispiel in Peru anzuschauen und Fragen an Uwe Becker zu stellen. Dieser freute sich über das Interesse: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Inhalte unserer Arbeit zu vermitteln. Unser Lebensstil beeinflusst auch Menschen in anderen Regionen der Erde, wie das Beispiel aus Peru zeigt“, informierte Uwe Becker: „Der Klimawandel stellt die Bauern dort vor neue Probleme. Wir unterstützen sie durch die Projektarbeit vor Ort. Wichtig ist aber auch zu wissen, dass jeder von uns einen Beitrag leisten kann. Kleine Dinge im Alltag genügen. Zum Beispiel öfter mit dem Fahrrad fahren, anstatt mit dem Auto. Viele Gäste heute sind mit dem Rad gekommen. Das zeigt, dass das Bewusstsein, unsere Umwelt zu schonen, da ist und auch umgesetzt wird. Das ist toll.“ Traditionell ist die Weihnachtskollekte in den evangelischen Gemeinden für „Brot für die Welt“ bestimmt, so auch in der Kirchengemeinde Betheln.

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