DRK-Kreisverband erhält Amtshilfe wegen Corona-Ausbruch

Sechs Soldaten helfen im Pflegeheim aus

Betretungsverbot: Das DRK-Alten- und Pflegeheim an der Burgstraße steht aufgrund des Corona-Ausbruchs unter Quarantäne. Morgen soll die zweite Impfung erfolgen.
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Betretungsverbot: Das DRK-Alten- und Pflegeheim an der Burgstraße steht aufgrund des Corona-Ausbruchs unter Quarantäne. Morgen soll die zweite Impfung erfolgen.

Gronau – Mit dem Alten- und Pflegeheim in Gronau hat das erste und bisher einzige Altenheim des DRK-Kreisverbandes Alfeld einen Corona-Ausbruch zu verzeichnen. „Wir konnten fast ein Jahr erfolgreich verhindern, dass das Virus bei uns ausbricht“, sagt DRK-Geschäftsführer Mario Eißing. Da an allen Standorten die Hygiene- und Schutzverordnungen lückenlos umgesetzt wurden, zeigt ihm der Ausbruch in Gronau, dass „man es fast nicht verhindern kann“. Denn auch an der Burgstraße wurden im Vorfeld alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Dennoch wurden dort Ende Januar die ersten Mitarbeiter positiv auf Sars-Cov-2 getestet.

Bisher wurden 27 Bewohner und acht Mitarbeiter positiv getestet. Um die Ausfälle beim Personal auszugleichen, helfen Mitarbeiter der Tages- und ambulanten Pflege sowie Mitarbeiter des DRK-Heims in Banteln aus. „Außerdem haben wir Amtshilfe beim Landkreis Hildesheim beantragt, so dass bei uns in Gronau sechs Bundeswehrsoldaten im Einsatz sind“, berichtet Mario Eißing. Sie übernehmen die täglichen Testungen der Mitarbeiter, in deren Handhabung sie von örtlichen Hausärzten eingewiesen wurden. Außerdem können sie durch einen erweiterten Antrag den Mitarbeitern bei pflegefremden Tätigkeiten aushelfen. Hierzu gehören beispielsweise die Essensausgabe sowie das Verabreichen des Essens, aber auch Spaziergänge und die Beschäftigung mit den Bewohnern. – kim

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