Feuerwehr Barfelde feiert 111. Bestehen

„Dienst am Nächsten“

Günter Schirlo, Adolf Michaelis, Steffen Lemge, Karl-Heinz Kirchhoff, Lukas Ulrich, Friedrich Stoffregen, Christoph Schwetje, Melanie Koch und Maik Zarastow freuen sich gemeinsam über ihre Ehrungen und Beförderungen. Foto: Hüsing

BARFELDE 111 Jahre – ein stolzer Geburtstag, zudem die Freiwillige Feuerwehr Barfelde in die Festscheune eingeladen hatte. Abordnungen befreundeter Wehren aus der Umgebung, Politiker und Vertreter örtlicher Vereine nahmen die Gelegenheit zum Gratulieren gerne wahr.

„Dass heute einige Kameraden, die eigentlich mitfeiern sollten, fehlen, ist typisch für die Feuerwehr. Die Kameraden feiern zwar gerne, aber sie setzen Prioritäten“, spielte Rainer Mertens in seinem Grußwort auf die Mitglieder der örtlichen Wehren an, die am Donnerstag ins Hochwassergebiet an der Elbe aufgebrochen waren und am späten Freitagnachmittag bereits zurückerwartet wurden. Der Gemeindebürgermeister überbrachte ebenso wie seine Vorredner Bernhard Brinkmann (Bundestagsabgeordneter) und Klaus Krumfuß (Landtagsabgeordneter) die besten Glückwünsche und dankte den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz. Diesen stellte auch Andreas Zastrow heraus. In seiner Funktion als Bürgermeister dankte er seinen Kameraden für den „Dienst am Nächsten, der gegen den Ego-Tripp vieler in der Gesellschaft“ stehe: „Ich bin stolz auf Euch!“ Immer wieder würde er angesprochen, warum er bereit sei, seine Freizeit zu opfern, um einem Ehrenamt nachzugehen. Auch Kreisbrandmeister Josef Franke betonte, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten sei.

Ortsbrandmeister Maik Zastrow nutzte den feierlichen Rahmen, um Steffen Lemge neu in die aktive Wehr aufzunehmen sowie Christoph Schwetje zum Feuerwehrmann zu befördern. Gruppenführerin Melanie Koch wurde zur Oberlöschmeisterin ernannt, was die Gäste in der Festscheune zu Raunen und spontanem Applaus animierte. Seit 25 Jahren ist Klaus Koch förderndes Mitglied der Feuerwehr Barfelde. Maik Zastrow ehrte zudem Friedrich Stoffregen, Karl-Heinz Kirchhoff und Adolf Michaelis für 40- sowie Günter Schirlo für 50-jährige Mitgliedschaft. Rainer Mertens ergriff erneut das Wort, um Maik Zastrow das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährigen, aktiven Dienst zu überreichen. Der Ortsbrandmeister ließ die Geschichte der Feuerwehr von 1902 Revue passieren, erinnerte an die Anfänge der Jugendfeuerwehr vor 26 Jahren und zählte die heutigen Aufgaben auf. Die Feuerwehr sei ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft, lobten auch die Gratulanten der Vereine, bevor der Musikzug Despetal die Besucher mit schwungvoller Musik unterhielt.

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