DAK: Marek Fink ausgezeichnet

„Gesicht für eine gesunde Gesellschaft“

Der Verein Zeichen gegen Mobbing gewinnt in der Kategorie „Gesicht für eine gesunde Gesellschaft“.
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Der Verein Zeichen gegen Mobbing gewinnt in der Kategorie „Gesicht für eine gesunde Gesellschaft“.

Gronau – Marek Fink aus Gronau wurde für die Idee und das Engagement seines Projekts Zeichen gegen Mobbing ausgezeichnet. Unter dem Motto „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ haben bundesweit rund 400 Projekte und Einzelpersonen an einem Wettbewerb der DAK-Gesundheit für besonderes Engagement in Corona-Zeiten teilgenommen. Fink wurde als „Gesicht für eine gesunde Gesellschaft“ ausgezeichnet, eine von drei ausgeschriebenen Kategorien.

Schirmherrin ist die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung Birgit Honé. Die Ministerin und DAK-Landeschef Dirk Vennekold beglückwünschten den Gewinner im Rahmen einer virtuellen Siegerehrung. In Niedersachsen wurden Torge-Christian Wittke in der Kategorie „gesundes Leben“ und Kenneth Campàs im Bereich „gesundes Netz“ ausgezeichnet. Die prämierten Projekte sind vielfältig: Die Namen „Herzschläger e.V. – Training für Menschen in wirtschaftlicher Not und ohne Obdach“, „Zeichen gegen Mobbing“ und „Balling for health!“ lassen bereits erkennen, welche besonderen Ansätze verfolgt werden.

„Mobbing ist eine moderne Form der Gewalt.“

Marek Fink, Gründer Zeichen gegen Mobbing

Die Kategorie „Gesichter für eine gesunde Gesellschaft“ wendet sich an Menschen, die sich beispielsweise für ihre Nachbarschaft oder gegen Mobbing einsetzen und so zeigen, wie ein gesundes Miteinander mit mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gelingen kann. Der Verein Zeichen gegen Mobbing hilft betroffenen Kindern und versucht, ihre Resilienz zu stärken und durch Aufklärung in den Schulen Mobbing von vornherein zu vermeiden. „Mobbing ist eine moderne Form der Gewalt und belastet bereits in der Schule unsere Kinder sehr“, erläutert Marek Fink sein Projekt.

Birgit Honé betont: „Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen bei aller Unterschiedlichkeit, dass Gesundheit immer auch eine soziale Dimension hat. Gerade in Zeiten der Pandemie braucht es engagierte Menschen, die anderen Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Ich freue mich, dass die Preisträger für diesen Einsatz ausgezeichnet werden.“ Im Juni kürt eine Jury die Bundesgewinner.

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