Bürgerzentrale an der Hauptstraße 8 darf in Nutzung gehen

Verwaltung und Jobcenter können jetzt einziehen 

Die Bürgerzentrale an der Hauptstraße 8 in Gronau ist nicht nur von außen fertiggestellt, auch innen sind die Arbeiten soweit vorangeschritten, dass das Jobcenter und die Verwaltung dort zum 1. Februar einziehen können.
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Die Bürgerzentrale an der Hauptstraße 8 in Gronau ist nicht nur von außen fertiggestellt, auch innen sind die Arbeiten soweit vorangeschritten, dass das Jobcenter und die Verwaltung dort zum 1. Februar einziehen können.

Gronau – Es ist fast vollbracht: Bis auf kleinere Restarbeiten ist das Fachwerkhaus an der Hauptstraße 8 bezugsfertig. „Die technische Abnahme durch den Landkreis ist erfolgt, so dass Ende Januar sowohl das Jobcenter als auch einige Kollegen aus dem Rathaus umziehen können“, sagt Bauamtsleiter Maik Götze. Zwar bleibt die Verwaltung mit dem Bürgerservice am Marktplatz angesiedelt, doch die Mitarbeiter, die im Bereich der Daseinsvorsorge tätig sind, beziehen die neue Bürgerzentrale.

„Die besondere Herausforderung für Projektleiterin Verena Weduwen war, den Spagat zwischen einer zeitgemäßen Nutzung und der Denkmalpflege hinzubekommen“, schildert Maik Götze.  „Wir haben eine politische Deckelung von einer Million Euro. Derzeit erhalten wir die Schlussrechnungen und stellen eine Abrechnung zusammen, die wir demnächst in den politischen Gremien vorlegen werden.“

Je nach deren Votum wird dann entschieden, ob der Aufzug und die Fluchttreppe in den Hinterhof eingebaut werden. Sie sind Voraussetzung dafür, dass das Dachgeschoss genutzt werden kann. Auch dessen Ausbau steht noch einmal zur Diskussion. „Wir haben dort Vorarbeiten geleistet, aber der Innenausbau würde noch einmal etwa drei Monate dauern und zusätzliche finanzielle Mittel erfordern“, so der Bauamtsleiter. Im Dachgeschoss ist Platz für ein weiteres Büro sowie einen Veranstaltungsraum und eine kleine Küchenzeile. „Mein Wunsch wäre, dass wir es schaffen, alles fertigzustellen“, plädiert Bürgermeister Ulf Gabriel für eine Fortsetzung des Ausbaus. „In einer halben Baustelle zu leben, wäre keine Ideallösung. Deshalb hege ich die Hoffnung, dass wir eine Möglichkeit finden, den Rest auch noch umzusetzen.“  – kim

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