Bau eines Brückenumfluters entlang der Despe in Barfelde

Schwere Tiefbauarbeiten erfordern Vollsperrung

Brücke Despe Barfelde, Maik Götze, Jan Bartels, Steffen Kulle, Ulf Gabriel, Volker Senftleben
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Die mehr als 100 Jahre alte Brücke über der Despe ist Teil des Hochwasserproblems im Bereich der Bachstraße in Barfelde. Bauamtsleiter Maik Götze (von links), Jan Bartels (Planungsbüro Richter), Steffen Kulle (Bauamt), Bürgermeister Ulf Gabriel sowie Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Volker Senftleben sehen sich die Begebenheiten vor Ort an.

Barfelde – Seit Jahrzehnten hat Barfelde immer wieder mit den Folgen von Hochwasser im Bereich der Despe zu kämpfen. Nun wird ab Montag, 23. Mai, eine Maßnahme umgesetzt, die die Bachstraße bei Hochwasserereignissen entlasten soll. Ein zusätzlicher Kanal, ein so genannter Brückenumfluter, wird entlang der Brücke im Zuge der Hauptstraße, Kreuzung Bachstraße, eingebaut. Das erfordert eine etwa sechswöchige Vollsperrung.

Dieser Bypass hat eine Länge von knapp 40 Metern und ein Rahmenprofil von etwa einem mal anderthalb Metern. Er besteht aus 18 einzelnen Elementen, jedes davon bis zu neun Tonnen schwer. Das erfordert nicht nur mehrere Schwertransporte, sondern auch schwere Tiefbauarbeiten. „Wir brauchen Gräben bis drei Meter Breite“, erklärt Steffen Kulle vom Bauamt der Samtgemeinde Leinebergland. Deshalb ist für die etwa sechswöchige Dauer der Maßnahme eine Vollsperrung der Barfelder Hauptstraße in diesem Bereich vorgesehen. Die Fertigstellung ist für den 30. Juni geplant, um dann auch der Landwirtschaft die Ernteabfuhr zu ermöglichen. „Unter diesem Aspekt geht Baugeschwindigkeit vor Komfort“, sagt Götze. Die Umleitung für Anlieger führt über Eitzum und Heinum, der Fernverkehr wird großräumig über die B1 und den Roten Berg umgeleitet.

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