Junge Christdemokraten der Samtgemeinde erweitern sich zu Regionsverband Leinebergland / Arbeit in Elze stärken

Björn Gödecke steht Junger Union vor

Thomas Deppe (Vorsitzender JU-Bezirksverband), Christian Berndt (Vorsitzender CDU-Kreisverband) und Franziska Busche (Vorsitzende JU-Hildesheim-Stadt) (v.l.) freuen sich über die rege Arbeit der erweiterten Jungen Union im Regionsverband Leinebergland. Foto: Hüsing

GRONAU Sechs Hände gehen in die Höhe, die Satzung der Jungen Union (JU), Regionsverband Leinebergland, ist verabschiedet. „Das war gerade der Meilenstein in der Geschichte der JU hier in Gronau“, misst Jan-Christoph Funke diesem Augenblick eine hohe Bedeutung bei.

2008 hatte sich die der JU-Samtgemeindeverband Gronau unter dem Vorsitzenden Jan-Christoph Funke neu gegründet, 2012 übernahm Nico Wockenfuß kurz nach seinem Eintritt die führende Funktion. „Ich bin ein bisschen ins kalte Wasser geworfen worden“, sagt Wockenfuß heute. „Ich habe mein Amt seit neun Monaten inne und freue mich, dass ein so reges Interesse besteht, zu sehen, was in Gronau passiert“, führt er in seinem Bericht aus: „Wir haben uns zu aktuellen, politischen Themen geäußert und einen Lehrstellenspiegel erstellt.“ Inzwischen zählt die Junge Union 27 Mitglieder, einige davon kommen aus Elze und Duingen. Grund genug, den Samtgemeindeverband zu erweitern, wozu auch eine neue Namensgebung zählt: Regionsverband Leinebergland. Den Vorsitz übernimmt Björn Gödecke. Der 21-Jährige kommt aus Elze, hat eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert und holt gerade sein Abitur nach. Seit drei Jahren gehört er zum Samtgemeindeverband und ist Schatzmeister im Kreisverband der JU. „Ich bin froh, dass endlich mal etwas nachwächst“, zeigt sich Birgit von Cramm, CDU-Ratsherrin aus Elze, von dem Engagement und der Erweiterung begeistert. Auch Christian Berndt, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hildesheim, ist beeindruckt, wie schnell der Regionsverband nun zustande gekommen ist: „Nur knappe drei Prozent sind in der CDU unter 20 Jahren“, macht er den jungen Leuten Mut, sich in die Politik einzubringen: „So schlimm ist die Partei gar nicht, sondern eigentlich ganz interessant.“

Den stellvertretenden Vorsitz übernehmen Ludwig Treidel und Alexander Peetz, wobei letzterer nach eigener Aussage seinen Posten eher passiv wahrnehmen kann: „Wenn sich ein anderer findet, bin ich nicht böse darum.“ Doch beispielsweise Nico Wockenfuß tritt bei den Wahlen nicht mehr an, lehnt auch den vorgeschlagenen Posten als Beisitzer ab. „Ich möchte mich wieder mehr im Jugendzentrum einbringen und dafür kämpfen, dass der Erhalt des JUZ nicht zum Wahlkampfthema 2016 wird“, begründet Wockenfuß seine Entscheidung. Marvin Koch aus Elze wird zum Schatzmeister gewählt, Geschäftsführerin wird in Abwesenheit Sabrina Finke. Ebenfalls in Abwesenheit gewählt wird Dennis Ratschkowski als Beisitzer, weitere Beisitzerposten sind in den kommenden Mitgliederversammlungen zu besetzen. Die Aufgaben des Kassenprüfers übernehmen Birgit von Cramm und Klaus Knoke aus den Reihen der Gäste. „Wir müssen auch in Elze junge Leute motivieren und können die CDU unterstützen“, nennt Björn Gödecke nur einige Aufgaben, die ab sofort auf ihn zukommen.

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