Spontane Pflanzaktion der Eimer Sonnenbergschule / Erste Ernte in zwei bis Jahren

Bäume zieren das „grüne Klassenzimmer“

Bürgermeister Hartmut Fischer erklärt den Flüchtlingen, die beim Einpflanzen helfen, dass es sich hierbei um einen Zwetschgenbaum handelt.

EIME J Was gibt es Schöneres für Kinder, als auf einer matschigen Wiese zu spielen und im Boden zu wühlen? Das dachten sich auch die Verantwortlichen der Eimer Sonnenbergschule, als sie am Freitagnachmittag spontan ins „grüne Klassenzimmer“ einluden. Bürgermeister Hartmut Fischer fand, frei nach Martin Luther, passende Worte zur Aktion und zum Erhalt der Schule: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

Danach brachten Schüler, Eltern und Eimer Bürger auf der Wiese hinter der Turnhalle sechs alte Obstsorten in die Erde. „Ich wollte ja eigentlich Sträucher besorgen. Aber da gab es den Einwand, dass die Kinder doch vom Baum pflücken müssten“, erläuterte Schulleiter Uwe Boscheinen, warum sechs Halbstämme angeschafft wurden.

In zwei bis drei Jahren sollen Äpfel, Kirschen, Birnen, Zwetschgen und Mirabellen geerntet werden. Das „grüne Klassenzimmer“ dient dazu, den Kindern die Natur näherzubringen. Im kommenden Jahr werden Frühbeete angelegt. Die Pflanzaktion wurde aus dem so genannten Baumetat des Flecken Eime und durch einer Spende der Sparkasse Hildesheim finanziert. flo

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