Ausmaß des Ölschadens nach Brand in Barfelde ungewiss

Wann muss das Umweltamt reagieren?

+
Die abgebrannte Scheune steht in Barfelde unmittelbar neben der Despe, die durch Löschschaum und auslaufendes Dieselöl in Gefahr geraten ist.

Barfelde – Zwar war der Brand einer Scheune in Barfelde schnell gelöscht, doch weitere Arbeiten forderten die Einsatzkräfte. Erst jetzt nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Durch die Nähe zur Despe ist das Umweltamt des Landkreises involviert. Nun stehen Vorwürfe im Raum, ob hier verspätet gehandelt wurde.

Beim Scheunenbrand in Barfelde explodierte auch ein 1 800-Liter-Dieseltank einer Tankstelle auf dem landwirtschaftlichen Hof. Durch die Stichflamme ist zwar viel Öl verbrannt, doch lagert sich am Boden eines solchen Tanks Flüssigkeit ab. Diese droht, auf den Boden zu laufen und von dort ins Erdreich zu sickern. Außerdem kam durch die Feuerwehrkräfte Löschschaum zum Einsatz, der sich ebenfalls wie ein Teppich auf Gewässer legen kann. Nun fragen sich einige Einsatzkräfte und Mitarbeiter des Landkreises, warum das Umweltamt des Landkreises, sprich die Untere Wasserbehörde, erst am Freitagnachmittag (7. Februar) mit einem Mitarbeiter vor Ort vertreten war. Der Landkreis begründet dies ausweichend mit der noch nicht durch die Polizei freigegeben Brandstelle. Doch andere Behörden waren bereits vor Ort. Das Ausmaß der Schäden ist demnach weiter unbekannt, ebenso die Brandursache.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare