Sabrina Scharf als Leitung in Banteln

Arbeiten am Kindergarten gehen voran

Projektleiter Marcell Höppner und Einrichtungsleiterin Sabrina Scharf schauen sich im Obergeschoss des ehemaligen Dorfgemeinschaftshauses in Banteln um. Hier soll die Kindergartengruppe ihren Platz finden. Foto: Hüsing

BANTELN Kindergarten- und Krippenplätze in Deutschland reichen oft nicht aus. Die Nachfrage steigt. Die Samtgemeinde Leinebergland reagiert auf steigende Zahlen jetzt mit einer neuen Einrichtung in Banteln. Hier wird derzeit das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, um Platz für die Kleinen zu schaffen.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist nicht wiederzuerkennen. Neue Wände, eine andere Raumaufteilung und die Nutzung des Obergeschosses stechen ins Auge. Auch der Bereich für das neue Treppenhaus ist abgeteilt. Sabrina Scharf versucht, einmal die Woche mit Projektleiter Marcell Höppner von der Verwaltung vor Ort zu sein. Denn nicht oft hat die spätere Einrichtungsleiterin die Möglichkeit, schon beim Bau des Kindergartens dabei zu sein. Seit 1. August ist Sabrina Scharf bereits für die Samtgemeinde Leinebergland als Erzieherin tätig. Im Moment allerdings noch nicht in Banteln, sondern in Eime. „Wir haben das Glück, das Team und einige unserer Kinder jetzt schon kennenlernen zu können“, erzählt Scharf. Sie und ihre Kolleginnen unterstützen das Team in Eime und finden gleichzeitig die Zeit, sich ein Konzept für die eigene Einrichtung in Banteln zu überlegen. „Wir möchten keine Unruhe in Eime hineinbringen, sondern die Erzieher dort unterstützen“, betont Scharf. Die Gronauerin hat auch vorher schon einen Betriebskindergarten in Hannover geleitet und ist froh, wieder dichter am Wohnort zu arbeiten. „Ich sehe schon die Fortschritte. Es ist toll, ein gewisses Mitspracherecht zu haben, was zum Beispiel die Farbauswahl angeht“, so die 27-Jährige bei der Baubesichtigung. Sie könne sich schon vorstellen, wie alles belebt aussieht. Die Vorlaufzeit nutzt sie jedoch für die pädagogischen Vorarbeiten. Sieben Erzieher werden in Banteln für bis zu 15 Krippen- und 25 Kindergartenkinder zuständig sein. Einige von ihnen sind übergangsweise in Eime untergekommen, andere sind noch in anderen Kindertagesstätten der Gemeinde oder außerhalb der Samtgemeinde untergebracht. Und wieder andere warten noch darauf, einen Kindergartenplatz zu bekommen. „Wir werden in den beiden Bereichen Hand in Hand arbeiten“, freut sich Scharf, sowohl Krippe als auch Kindergarten im Haus zu haben. Während die Krippenkinder im unteren Bereich ihre Gruppen- und Ruheräume sowie sanitäre Anlagen haben werden, geht es für die Älteren nach oben. „Das hat den Vorteil, dass die Kinder sich spätestens auf dem Außengelände treffen“, erklärt Scharf, dass so die Umstellung von der Krippen- auf die Kindergartengruppe leichter fallen sollte. Doch bis es losgehen kann, müssen noch einige Arbeiten vorgenommen werden.

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