Ab sofort landen die Einladungen zum Impfen in den Briefkästen der Über-80-Jährigen

„Wir nehmen die Menschen an die Hand“

Thomas Mensing übernimmt die organisatorische Leitung rund um die mobile Impfstelle in der Samtgemeinde Leinebergland.
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Thomas Mensing übernimmt die organisatorische Leitung rund um die mobile Impfstelle in der Samtgemeinde Leinebergland.

Gronau – Erst vergangene Woche hat der Verwaltungsauschuss der Samtgemeinde Leinebergland einstimmig für die Errichtung einer mobilen Impfstelle in der Samtgemeinde gestimmt, nun werden die Pläne konkret. Denn nun verschickte die Verwaltung über 1 400 Briefe an die Über-80-Jährigen, die in der Samtgemeinde gemeldet sind und sich nicht in einer stationären Einrichtung befinden.

Mit dem Schreiben werden die Senioren eingeladen, sich in der Mehrzweckhalle in Eime statt im Impfzentrum in Alfeld impfen zu lassen. Das Angebot gilt zunächst für alle Angehörigen der Gefährdungsstufe eins, die vor dem 15. März 1941 geboren sind.  In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, wie schwierig es für die Senioren ist, über die Telefonhotline des Landes oder online einen Impftermin zu ver- einbaren und dann zu einem Impfzentrum in ihrer Nähe zu gelangen. Durch die zeitweise besetzte, mobile Impfstelle in der Samtgemeinde möchte diese ihren Einwohnern eine ortsnahe und praktikablere Lösung anbieten.

„Ein wohnortnahes Angebot mit wenig Aufwand für die Senioren.“

Thomas Mensing, Erster Samtgemeinderat und Projektleiter

„Wir sind der Meinung, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, bei der Impfung mitzuhelfen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, vor Ort ein Angebot zu machen und die Menschen bei allen Schritten an die Hand zu nehmen“, so Thomas Mensing als organisatorischer Leiter des Projekts. Bei einem Besuch der Impfstelle in Sarstedt habe er erlebt, wie dankbar die Senioren für das wohnortnahe Angebot sind. 

Wer von den Angeschriebenen bereits geimpft wurde oder einen festen Termin in einem Impfzentrum hat, braucht auf das Schreiben nicht zu reagieren. Wer auf einer Warteliste steht oder bisher nicht registriert wurde, kann die mitgeschickten Unterlagen ausfüllen und an die Samtgemeinde zurücksenden.  „Wir gehen davon aus, in der 10. Kalenderwoche startklar zu sein und ab der zwölften Kalenderwoche (ab 22. März) mehrere Tage in der Woche Termine anbieten zu können“, sagt Thomas Mensing. Wer den Rückmeldebogen ausgefüllt an die Samtgemeinde zurückschickt, ist automatisch in dem Pool derjenigen, denen die Verwaltung direkt einen Termin zum Impfen mitteilt. – kim

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