Bei den Wirten wächst die Sorge: Unter 2G waren die Absagen noch überschaubar – und jetzt?

„2G-Plus ist eine bittere Pille für uns“

Bernd Hunze am Tresen
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„Zum Kronprinzen“: Bernd Hunze in Barfelde hat die 2G-Regel schon Ende September in seiner Gaststätte eingeführt und gute Erfahrungen damit gemacht. 2G-Plus sieht er für die Branche aber sehr kritisch.

Gronau/Eime – Während die meisten Gastwirte im Zuge der neuen Corona-Verordnung der Landes erst vergangene Woche von 3G auf 2G umstellen mussten und unter den neuen Bedingungen somit erst wenige Tage ihren Betrieb geöffnet haben, kommt nun kurzfristig die nächste Änderung, die auch die Gastwirte hart trifft: Ab Mittwoch, 1. Dezember, gilt im Landkreis Hildesheim die Warnstufe 2 der Corona-Verordnung des Landes, so dass die 2G-Plus-Regel in Kraft tritt. Heißt: Wer in einer Gaststätte speisen möchte, muss als Genesener oder Geimpfter zusätzlich einen negativen Corona-Test nachweisen. Der negative Schnelltest darf maximal 24 Stunden und ein negativer PCR-Test maximal 48 Stunden alt sein. Die LDZ hat sich bei Gastwirten in der Region erkundigt, wie sie die Einführung der 2G-Plus-Regel sehen und wie es bisher bei ihnen unter der 2G- und 3G-Regel gelaufen ist. Einig waren sich alle befragten Wirte, dass die 2G-Plus-Regel für die Branche eine bittere Pille ist – auch mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft. Unter 2G seien die Absagen noch überschaubar gewesen – aber wie wird es jetzt mit dem zusätzlichen Nachweis eines negativen Corona-Tests aussehen? Die große Frage wird sein: Nehmen die Kunden diese „Hürde“ für ein leckeres Essen in ihrem Lieblingslokal in Kauf? – me

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