LDZ-Weihnachtsgespräch mit Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler / Im nächsten Jahr wird wieder gebaut

„2014 muss etwas passieren“

Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler: „Die Stadt Gronau bleibt attraktiv.“ Foto: Klein

GRONAU Wie entwickelt sich die Stadt Gronau im kommenden Jahr? Was waren die Höhepunkte 2013? Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler zog jetzt im Gespräch mit der LDZ-Redaktion Bilanz.

War 2012 das Jahr der baulichen Veränderungen, so stand in den abgelaufenen zwölf Monaten zuerst die Haushaltskonsolidierung auf der Agenda. „Es gibt positive Entwicklungen sowohl im Ergebnis- als auch im Finanzhaushalt. Ab 2015 können wir mit Überschüssen rechnen“, so Gieseler, der darauf hinweist, dass aber quasi nebenher das Projekt „Parkanlage am Schulzentrum“ gewuppt wurde. Das sei zwar das einzige größere Bauvorhaben gewesen, aber 2014 geht es weiter. Auf der Leine-Insel steht die Wegeführung zur Kuhmasch an, außerdem solle der Parkplatz vor dem Lachszentrum verbessert werden. Ebenso könnten Teilbereiche des „Masterplans Innenstadt“ in Angriff genommen werden, der sich in der Entwicklung befindet: „Es hat bereits ein erstes Gespräch mit dem Planungsbüro gegeben. Der Arbeitskreis soll bestehen bleiben, ebenfalls planen wir eine große Bürgerbeteilignung.“ Eins sei aber jetzt schon klar. Nach anfänglicher Ablehnung ziehen die Beteiligten an einem Strang, es wird bauliche Veränderungen im Innenstadtbereich geben. Neues erwartet der Bürgermeister auch in Sachen „Fachmarktzentrum“, wobei er klarstellt, dass der Investor am Zug ist. Der städtebauliche Vertrag steht aus, erst danach kommt das Thema wieder in die politischen Gremien: „2014 muss etwas passieren, es herrscht schon lange Stillstand.“

Neben den städtebaulichen Maßnahmen wird die Stadt Gronau das Freibad übernehmen, das wegen der 50-Meter-Bahn ein Anziehungspunkt für die Region ist. Dazu kommt die Kommune für die Nutzungsgebühren der Sporthallen auf. Deshalb wirbt Gieseler in der Bevölkerung für die Erhöhung der Grundsteuern: „Wir halten viele freiwillige Leistungen vor. Deshalb haben wir die Sätze anpassen müssen.“ Dass Gronau weiter attraktiv bleibt, zeige die Vermarktung des ersten Abschnitts im Baugebiet Dötzumer Straße, wo für die 22 Grundstücke eine Vielzahl von Bewerbungen vorliegt.

Weihnachtsmarkt

Last, but not least, wünscht er allen Einwohnern frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Apropos Weihnachten: Das Konzept für den Weihnachtsmarkt „muss nun endlich ein für alle Mal überarbeitet werden“. Gieseler hat viele E-Mails mit Anregungen erhalten, die Anfang des Jahres im Kulturausschuss diskutiert werden müssen: „Sonst ist wieder Sommer, und dann hat keiner Lust, an den Weihnachtsmarkt zu denken.“

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