Versammlung der Elzer Jugendfeuerwehr / Marc Heßner ausgezeichnet

Die Zahl der jungen Brandschützer steigt

Gelungene Überraschung: Für die Wintermonate werden die Nachwuchskräfte der Elzer Feuerwehr einheitlich mit Mützen ausgestattet. Fotos: Corcilius

ELZE Erfreuliche Neuigkeiten wurden bei der Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr Elze bekannt, die in diesem Jahr aus terminlichen Gründen schon im November stattgefunden hat. Das Beste zuerst: Die Zahl der Jugendlichen, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren, steigt wieder.

So konnten in diesem Jahr sechs Mitglieder im Alter von zehn bis 14 Jahren für die Nachwuchsarbeit gewonnen werden. Damit hat die Jugendfeuerwehr aktuell 13 Mitglieder, die von Jugendfeuerwehrwart Chris-toph Mazarin, seinem Stellvertreter Achim Weber-Ma-zarin und Betreuer Yannik Mazarin nach und nach an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden.

Nach der Begrüßung durch Ortsbrandmeister Manfred Preuß berichteten Achim Weber-Mazarin und Yannik Mazarin von den Aktionen in diesem Jahr, die wie immer mit der Tannenbaumaktion im Januar begonnen hatten. Im Lauf des Jahres absolvierten sie mehrere Wettbewerbe: den Pokalwettbewerb in Wallenstedt, den Kreiswettbewerb in Gronau, den Orientierungsmarsch in Segeste und den Stadtwettbewerb, der als Wochenendzeltlager im Freibad durchgeführt wurde. Vom zehntägigen Zeltlager in Potzwenden, das alljährlich in den Sommerferien stattfindet, kamen sie mit dem zweiten Platz nach Hause, dem besten Ergebnis, das die Jugendfeuerwehr Elze jemals erzielt hat. Hier kamen auch die neuen Zelte erstmalig zum Einsatz. Ebenfalls in den Sommerferien beteiligte sich die Jugendfeuerwehr mit einer Radtour an der Aktion „1 000 Kilometer gegen rechts“. Im Oktober verbrachten die Jugendlichen einen fröhlichen Tag im Heidepark. Als „Highlight an sich“ bezeichnete Mazarin die Herbstabschlussübung, an der die Jugendfeuerwehr erstmals teilnahm. Die Teilnahme an der Übung war nur durch die Unterstützung durch die Mehler Kameraden möglich, die extra mit einem Fahrzeug gekommen waren, da die eigenen Fahrzeuge alle eingebunden waren. Was noch aussteht, ist die Abnahme der „Jugendflamme“ am 30. November, worauf sich insgesamt sieben Jungen und Mädchen intensiv vorbereitet haben.

Im Anschluss an den Bericht wurden die Preise für die häufigste Teilnahme an den Übungsstunden verliehen. Der erste Platz (ein Feuerwehrhandtuch) ging an Marc Heßner, der zweite Platz (Feuerwehrschals) wurde zweimal verliehen wegen Übereinstimmung der Stundenzahl und ging an Marie Langhorst und Christoph Spöttel. Als Überraschung wurden alle Jugendlichen mit Feuerwehrmützen ausgestattet. Eine besondere Ehrung wurde Horst Hübner als Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr zuteil, als auch ihm eine der neuen Mützen überreicht wurde. Viele Feuerwehrmänner und -frauen wurden von ihm in der Jugendfeuerwehr ausgebildet, unter ihnen auch Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann. „Wenn wir nicht pfleglich mit ihnen umgegangen wären, säßen sie heute nicht hier“, schmunzelte er. uc

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