Mitglieder des Elzer Kunst- und Kulturvereins Fundus haben wieder einiges vor

„Wir wollen Kunst leben und erlebbar machen“

Elzer Fundus-Mitglieder stoßen auf das neue Jahr an: Annette Lorenz, Uwe Tischewitsch, Ilse Hurnaus, Siegfried Hauptmann, Wiebke Albes, Leo Krystofiak, Sirun Böhm (hinten von links) und Doris Rector mit Dackel (vorn). Foto: Kuhlemann

ELZE „Wir wollen Kunst leben und erlebbar machen, gemeinsam mit anderen Menschen aller Altersgruppen“, betonte Ilse Hurnaus, Vorsitzende des Elzer Kunst- und Kulturvereins „Fundus“, beim ersten Treffen des neuen Jahres im Vereinsraum im Dachgeschoss der alten Rathausschule.

Kunst ist laut Hurnaus nichts Abstraktes oder für den „Elfenbeinturm“ (immaterieller Ort der Abgeschiedenheit und Unberührtheit), sondern für alle. Dieses Motto hätten Mitglieder des Kunstvereins schon vor 21 Jahren entwickelt – und es habe heute noch Gültigkeit.

Die Vorsitzende betonte in ihrem Rückblick, dass der kleine Verein, der im vergangenen Jahr vier neue Mitglieder begrüßen konnte, mit Stolz auf seine Arbeit zurückblicken könne und seinen Zielen und Ansprüchen gerecht geworden sei. Zu den herausragenden Veranstaltungen des Vorjahres zählte die Fundus-Vorsitzende unter anderem drei Fahrten zu Kunstausstellungen in Wolfsburg („Kunst der Entschleunigung“), Berlin (Ausstellung von Gerhard Richter in der Nationalgalerie) und Kassel (Dokumenta).

Die traditionelle Ausstellung „Kunst im Kuhstall“ habe erneut zahlreiche Interessenten auf den Hof von Bauer Wente gelockt, die die Werke der Malgruppen-Schüler von Leo Krystofiak bewundern konnten. Auch die Jugendkunstschule Nanu hatte sich mit einem Angebot für Kinder beteiligt.

Als weitere Projekte nannte Hurnaus die Aktion zum Frauentag unter dem Titel „Zeit für Japan“ – eine kulturelle Entdeckungsreise in Bild, Wort und Ton. Auch das „Haus der Jugend“ hatte sich an dem Thema beteiligt: Jugendliche kochten Sushi und andere Leckereien und unterstützten Fundus beim Verkauf.

Die von Siegfried Hauptmann geleitete Ortsbegehung unter dem Namen „Duft der Kindheit“ am Elzer Bahnhof hätte die Teilnehmer ebenso begeistert wie das Fotoprojekt „Click & Walk“ mit abschließender Ausstellung im Rathaus. Laut Hurnaus gibt es Bestrebungen, den Fotografier-Spaziergang auch in diesem Jahr wieder anzubieten.

Auch die Beteiligung an Elzer Veranstaltungen, wie zum Beispiel die „Elzer Messe“, die Nana-Workshops, das Brennetrog-Rennen und der Elzer Weihnachtsmarkt, seien gut angekommen.

Bei der Jugendkunstschule hätten die Steinbildhauer-Kurse mit Andree Woosmann sowie Malereien zu den Themen Steinzeit und Unterwasserwelt zu den Höhepunkten gezählt, auch die Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei funktioniere.

Beim Ausblick auf das neue Jahr betonte Ilse Hurnaus, dass sich das Augenmerk hauptsächlich auf das große Fest „Parkgeflüster“ am 18. August richte, für das Wiebke Albes bereits ein Konzept entworfen habe.

Am Donnerstag, 14. Februar, gibt es eine Veranstaltung unter dem Titel „Vom lieben Struwwelpeter“ in der Stadtbücherei, wo Lieselotte Herwig von den „Schreibfreunden“ aus Alfeld ab 19.30 Uhr alte Kinderbücher vorstellt.

Weiterhin sind ein Portrait-Kursus mit Inga Mihailovic, ein Museumsbesuch zur Ausstellung von Meret Oppenheim in Hannover und die Steinbildhauer-Kurse mit Andree Woosmann in Mehle in den Osterferien geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare