Wissenswertes und Austausch beim Neubürgerempfang im Bürgertreff im Fokus

„Wir fühlen uns wohl“

Henriette Sander alias Annette Jander erzählt den Neubürgern Wissenswertes über die Historie Elzes.

ELZE „Mit der Sprache tun wir uns noch ein bisschen schwer, gell, aber ansonsten fühlen wir uns wohl“, sagt Familie Götz in leichtem Schwäbisch. Das Ehepaar gehört zu den 210 neuen Einwohnern, die sich im vergangenen Jahr in Elze niedergelassen haben. Einige von ihnen sind jetzt der Einladung der Stadt Elze gefolgt, sich beim Neubürgerempfang im Bürgertreff über ihren Wohnort zu informieren und einander kennenzulernen.

„Das große Haus mit großem Grundstück hat uns hergelockt“, erzählt Christian Feikert. Gemeinsam mit seiner Frau und den Kindern ist er im September von Laatzen nach Elze gezogen.

„Wir heißen Sie in Elze willkommen, bringen Sie sich ein“, begrüßt Bürgermeister Rolf Pfeiffer die Gäste des Empfangs. Eigentlich hätte er sich noch mehr Neubürger gewünscht, die die Chance nutzen, sich zu informieren. Doch in der kleinen Runde kommen die Besucher miteinander ins Gespräch, knüpfen erste Kontakte und entdecken Gemeinsamkeiten.

„Wir sind von Schleswig-Holstein hierher gezogen“, sagt Carolina Molzen. Die 16-Jährige hat sich inzwischen gut eingelebt und besucht die KGS im nahegelegenen Gronau. Grund für den Umzug war die berufliche Situation ihres Vaters. Ehepaar Götz hingegen hat es aus dem weitentfernten Baden-Württemberg in die Saalestadt beziehungsweise nach Esbeck verschlagen. „Unsere Tochter und jetzt das Enkelkind leben schon länger in Elze, da wollten wir in die Nähe ziehen“, sprechen sie ganz frei über ihre Beweggründe. Während Elfi Götz sich von ihrem Dienstherrn in eine örtliche Filiale eines Einkaufsmarktes versetzen lassen konnte, hat ihr Mann erst vor Ort mit der Jobsuche begonnen, aber schnell etwas in Sarstedt gefunden.

Neben zahlreichen Informationen über Elze, die Kinderbetreuung, das Vereinsleben und die finanzielle Situation der Stadt hat Bürgermeister Pfeiffer zusammen mit seinem Team ausdem Rathaus auch noch Stoffbeutel mitgebracht. Darin befinden sich zahlreiche Broschüren mit Tipps, aber auch Gutscheine für das Freibad und für eine Stadtführung mit Henriette Sander.

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