Anerkennende Worte für den engagierten Elzer Ortsverein / Magdalena Trapp und Christa Röver 60 Jahre dabei

„Wir brauchen das Deutsche Rote Kreuz“

Versammlung im Bürgertreff: Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Elze verfolgen interessiert die Jahresberichte des aktiven Vorstands.

ELZE Die nächsten zwölf Monate bleibt der Vorsitz des DRK-Ortsvereins Elze unbesetzt. Diesen Entschluss traf die Jahreshauptversammlung im Elzer Bürgertreff, nachdem Karin Knust als stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Alfeld der Versammlung mitgeteilt hatte, dass die bisherige Vorsitzende des Ortsvereins, Hannelore Große Lackmann, aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt für ein Jahr ruhen lassen wird.

„Sie verfügen dennoch über einen geschäftsfähigen Vorstand“, erklärte Knust, die Hannelore Große Lackmann im Namen aller DRK-Mitglieder die besten Genesungswünsche aussprach.

Ein ebenfalls einstimmiges Votum bekamen die nachfolgenden Wahlgänge, bei denen Alexandra Zelm als stellvertretende Vorsitzende, Schatzmeisterin Gudrun Kleuker und Schriftführerin Ursel Marquordt in ihren Ämtern bestätigt wurden. Als Beisitzer unterstützen Birgit Freifrau von Cramm, Ursula Konrad, Heide Trojak, Margitta Knoke und Cornelia Henkel die Vorstandsriege, und die Vereinskasse wird im nächsten Jahr von Renate Krystofiak geprüft.

Edith Bruns, die als Spartenleiterin „Reisen“ über 30 Jahre in dieser Funktion tätig war und in dieser Zeit auch als ehemalige Vorsitzende und zuletzt als Beisitzerin dem Vorstand angehörte, soll laut Wunsch der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden. Diesen einstimmigen Beschluss gaben die Mitglieder Karin Knust mit auf den Weg nach Alfeld, wo weiter über diesen Antrag entschieden werden muss.

Die Ehrungen, besonders langjähriger Mitglieder, standen im weiteren Mittelpunkt der Versammlung, und mit großer Freude konnte Karin Knust gemeinsam mit Alexandra Zelm und Ursel Marquordt die besondere Auszeichnung für 60-jährige Mitgliedschaft im Ortsverein vornehmen. Sie überreichten Magdalena Trapp für ihre Treue die Urkunde des Bundesverbandes vom Roten Kreuz nebst Ansteckbrosche. Ebenfalls 60 Jahre dem DRK zugehörig ist Christa Röver, die allerdings nicht anwesend sein konnte. Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken konnten Karin und Walter Fomm, Maria Kaufhold und Gerda Rotter.

Von zahlreichen Veranstaltungen, die der DRK-Ortsverein Elze im vergangenen Jahr ausgerichtet hatte, berichtete Ursel Marquordt. Diese reichten von den Blutspendeterminen bis hin zu Kaffeenachmittagen, Ausflügen, Bastelnachmittagen und den Besuchen der Bewohner der örtlichen Senioren- und Pflegeheimen. „Wir haben unsere ehrenamtlichen Aktivitäten auch 2013 wieder in vielfältiger Weise eingesetzt und trotz krankheitsbedingter Ausfälle alles gemeistert. Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg“, stellte sie fest.

Auch die Berichte der einzelnen Spartenleiterinnen fielen durchweg positiv aus, wenngleich alle drei Rotkreuzlerinnen deutlich machten, dass die Beteiligung jederzeit noch größer ausfallen könnte.

„Rund 14 Damen treffen sich regelmäßig zur Seniorengymnastik“, informierte Angela Lachendro. „Gerne können auch noch mehr interessierte Mitglieder zu uns stoßen.“ Diese Aussage unterstrich auch Alexandra Zelm als Spartenleiterin der Tanzgruppe. Von einem aktiven Reisejahr 2013 berichtete Edith Bruns als Reise-Spartenleiterin und erinnerte an die gemeinsamen Fahrten nach Berlin, dem Zwischenahner Meer, zum Spargel- oder Pufferessen sowie ins Sauerland.

Anerkennende Worte hatte Brigit Freifrau von Cramm in ihrer Funktion als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Elze parat, die nicht nur die Grüße des Elzer Stadtrates überbrachte, sondern auch die Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlich Tätigen im Roten Kreuz lobend hervorhob. „Wir brauchen das Deutsche Rote Kreuz und das Rote Kreuz braucht Menschen, die sich einbringen.“

Abschließend dankte Christiane Quedenbaum als Leiterin der DRK Kindertagesstätte den Mitgliedern des Ortsvereins für deren alljährliche Spende. „Die Kinder lieben das gesunde Frühstück, das wir von Ihrer Spende regelmäßig gemeinsam durchführen. Dafür unseren herzlichen Dank.“ fri

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