Knapp 50 Aussteller bei Kunsttagen in der Krüger-Adorno-Schule in Elze

Vielfalt der Hobbykunst

Thomas Thiel zeigt Organisator Mario Giovelli welche Materialien er für seine lustigen Vögel für den heimischen Garten verwendet. Fotos: Hüsing

ELZE Seifenduft liegt in der Luft – Lavendel, Hagebutte und Tropicana. Gemütlich schlendern die Besucher von Stand zu Stand. In der Aula der Krüger-Adorno-Schule in Elze gibt es eine Menge zu entdecken. Bereits zum fünften Mal laden die Kunsttage zum Stöbern ein.

Sabine Nebel bietet Kränze und Deko rund um das Thema Frühling und Ostern feil. „Das passt doch zum Wetter“, meint die Künstlerin aus Marienhagen. Bereits zum vierten Mal hat sie ihren Stand aufgebaut. Nach und nach füllen sich die Gassen zwischen den Angeboten von Schmuck über Patchwork-Decken bis hin zu Recyclingskunst. „Ich bemühe mich immer, die Vielfältigkeit der Hobbykunst zu zeigen“, erzählt Mario Giovelli. Der Hannoveraner richtet mit seiner Agentur „Stadt Events“ die Kunsttage in Elze aus. Diesmal kommen die Künstler zum Teil aus Essen, Halle, Hannover und Paderborn. „Die lokalen Künstler haben Vorrecht, aber durch die Mischung von regionalen und überregionalen Standbetreibern habe ich stets ein wechselndes Angebot“, verrät Mario Giovelli sein Erfolgsgeheimnis. Nicht nur in der Schule, sondern auch auf dem Platz davor haben sich die Künstler angesiedelt. Leder- und Eisenwaren kommen so im Glanz der Sonne zur Geltung. „Och, heute hätte ich auch gerne einen Stand in der Sonne“, bedauern einige Betreiber im Innern der Schule. Anderen reicht ihr sonniges Plätzchen am Fenster schon aus: „Gut, dass ich keine schwarze Bluse angezogen habe“, stellt Petra Reinsch angesichts der Sonneneinstrahlung fest. Doch das Licht fängt sich in den Mineralien und Steinen, die sie gemeinsam mit Michael Exter anbietet, und lädt zum genauen Hinsehen ein.

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