Werner Beermann gibt für den Heimat- und Geschichtsverein ein Buch zum 2. Weltkrieg heraus

Viele Elzer erinnern sich ...

Neues Buch: Heft Nummer 13 der Schriftenreihe des Heimat- und Geschichtsvereins Elze wird den Titel „Elze im 2. Weltkrieg“ haben. Darin werden zahlreiche Autoren aus der Saalestadt von ihren Kindheits- und Jugend-Erinnerungen an die schreckliche Zeit berichten.

ELZE Die Mitglieder des Elzer Geschichts- und Heimatvereins waren in den vergangenen Monaten wieder fleißig, denn sie haben ein neues Buch erarbeitet, das unter dem Titel „Elze im 2. Weltkrieg“ am Montag, 16. November, im Rahmen einer Versammlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

Nach Aussage seines Herausgebers Werner Beermann enthält die „Nummer 13 der Schriftenreihe des Elzer Heimat- und Geschichtsvereins“ Berichte von Menschen aus Elze, die den 2. Weltkrieg erlebt haben und sich an diese Zeit im Nachhinein erinnern. Es werden auch Briefauszüge von der Korrespondenz des Lebensmittelhändlers Helmer mit seinen Söhnen wiedergegeben. Mit dabei auch Briefe von Landsern an ihre Lieben in Elze von der Front.

Die Nachfahren von zwei Zwangsarbeitern, die in Elze Mehle gearbeitet haben, hat Beermann ausfindig gemacht und die vier Kinder berichten über Ihre Väter, aber auch, wie sie heute mit den schrecklichen Erfahrungen der Väter umgehen und für die Zukunft umsetzen wollen. Das 180 Seiten starke Buch, für dessen Gesamtherstellung Marian Beermann verantwortlich ist, wird für den Preis von zehn Euro erhältlich sein, sowohl am Vortragsabend in Stichweh’s Hotel am Bahnhof als auch in der Stadtapotheke in Elze. Vorerst ist eine Auflage von 150 Exemplaren vorgesehen, bei großer Nachfrage könne man laut Werner Beermann noch weitere nachdrucken.

Vieles publiziert

„Elzes Geschichte in dieser Zeit ist schon in zahlreichen Publikationen unterschiedlichster literarischer Gattungen, vom Erlebnisbericht bis hin zur wissenschaftlichen Publikation, bearbeitet worden. Diese Inhalte sollen hier nicht nochmals publiziert werden. Unsere Auflistung der wichtigsten Publikationen ermöglicht jedoch dem interessierten Leser einen Blick in die Bibliografie Elzes zu dieser Epoche“, sagt Werner Beermann in seinem Vorwort.

Er weist auch darauf hin, dass der Verein mit dem Buch einen Blick auf das damalige Elze werfen möchte, und anhand der geschichtlichen Daten versuchen möchte, Erklärungen für das Verhalten mancher Personen zu finden.

Folgende Autoren haben Erinnerungen an ihre Kindheit oder Jugend, Tagesbuchberichte, Briefe und Dokumente aufgeschrieben und dadurch an dem umfangreichen Buch mitgewirkt: Johanna Röver, Birgit Opitz, August Blinne, Jürgen Sempf, David Wendland, Herbert Thomas, Klaus Labocha, Gertrud Gauert, Heinrich Waßmann, Jürgen Huck, Irmgard Huck, Sigrid Weiberg, Klaus Niepoth, Adolf Helmer, Franck Sonnemans, Annette Sonnemans, Gerard Sonnemans jr., Marjan Sonnemans, Ekkehard Domning, Gerhard Voß, Wilfried Wente, Hilke Helmer, Adolf Helmer, Rolf Vos, Ilse Bruns, Manfred Mäckeler – und natürlich auch der Herausgeber Werner Beermann.

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