Gewerbetreibende und Geschäftsleute gehen Richtung Social Media

VHHG Elze will neue Kommunikationsplattform

Sind sich über ihre Ziele einig: Die Kreativgruppe des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe Elze will künftig mehr über die sozialen Medien in die Öffentlichkeit gehen. Foto: Kuhlemann

ELZE „Mehr werben – mehr erreichen“: Das ist das einfache Motto der Gruppe aus Vorstandsmitgliedern und kreativen Köpfen, die sich um den Fortbestand des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG) Elze kümmert. „Mehr erreichen“ im doppelten Sinne, denn das Gremium, das jetzt unter der Leitung von Astrid Stichweh-Lange in ihrem Bahnhofshotel getagt hat, will nicht nur mehr Kunden, sondern auch mehr Geschäftsleute und Gewerbetreibende erreichen, die sich künftig im Elzer VHHG engagieren können und sollen.

Das „Wie“ stellte Dirk Saschenbrecker vor, der eine neue Homepage erarbeiten soll. „Wir sind in der jüngsten Vergangenheit mehrfach das Opfer von Hacker-Angriffen geworden. Um wieder alles auf den alten Stand zu bringen, hätten wir viele Kosten produzieren müssen, daher habe ich erst einmal gewartet“, informierte der Sorsumer die Gruppe des VHHG. Die sprach sich klar dafür aus, dass eine neue Kommunikationsplattform erstellt werden müsse – und zwar über eine neue Homepage, die Saschenbrecker anlegen soll. Darauf sollen künftig die Ziele des Vereins, die Satzung, der Vorstand und auch die Unternehmenspräsentationen dargestellt werden. „Ohne die andere Werbung

über die Tageszeitung sowie Flyer zu vernachlässigen, müssen wir in Zukunft mehr über Facebook, You Tube und Twitter gehen, denn damit kriegen wir die Bürger der Stadt und darüber hinaus“, betonte der Experte. Das bestätigte auch Uwe Kaller, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Baufirma Albert Fischer GmbH: „90 Prozent unserer Hausverkäufe laufen über die sozialen Medien“.

Saschenbrecker denkt dabei auch an die Vorteile, dass durch die sozialen Medien auch Freunde der User informiert werden, denn immer mehr Bürger seien vernetzt und würden daher auf Bilder, Filme, Textmaterial und Schlagwörter reagieren.

Die Runde im Bahnhofshotel, zu der auch Bürgermeister Rolf Pfeiffer gehörte, stimmte dem Vorschlag zu, dass die Unternehmen einer Person zuarbeiten müssten, die als eine Art „Redaktionsleiter“ fungiert. Unter anderem wurde auch eine Verlinkung mit der Stadt Elze vorgeschlagen. Pfeiffer regte an, das Logo der Stadt Elze auch beim VHHG zu übernehmen, um einen höheren gemeinsamen Identifikationswert in der Saalestadt zu erreichen.

Dirk Saschenbrecker wird in den nächsten Wochen eine Musterseite für den neuen möglichen VHHG-Auftritt erarbeiten, die beim nächsten Treffen am Dienstag, 23. Juni, um 19 Uhr im Bahnhofshotel vorgestellt werden soll.

Beim Thema Messe und Veranstaltungen kam von Michael Hintz vom Sarstedter Internetportal „Verbraucher-net.de“ der Vorschlag, in Elze mehrere kleine Aktionen anzubieten als eine große, die in der Regel zu viel Manpower erfordern würde. So könnten sich Einzelhändler, Dienstleister oder Handwerksbetriebe im kleinen Rahmen vorstellen – in Sarstedt würde so etwas gut funktionieren. rk

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