Bürgermeister Rolf Pfeiffer zufrieden mit Festakt und Mittelalter-Spektakel zum 400-jährigen Besitz der Stadtrechte

„Und die Elzer können doch feiern“

Zwei Tage lang taucht die Elzer Innenstadt in die Zeit des Mittelalters ein: Aussteller und Besucher erfreuen sich dabei nicht nur am schönen Wetter, sondern auch an zahlreichen Attraktionen und Livemusik. Bürgermeister Rolf Pfeiffer (kleines Foto) zeigt sich im Nachhinein hoch zufrieden. Fotos: Vogelbein

ELZE  Ein für Elze historisches Pfingstwochenende ist zu Ende. Tausende strömten am Wochenende in die Saalestadt, um gemeinsam den 400-jährigen Besitz der Stadtrechte mit einem mittelalterlichen Spektakel zu feiern. Viele engagierte Elzer Bürger haben Fest und Spektakel wochenlang ehrenamtlich vorbereitet. Allen Grund zur Freude hat deshalb auch Bürgermeister Rolf Pfeiffer: „Ich denke, das war ein supertolles Fest.“

Viele tolle Gespräche geführt und ehemalige Elzer getroffen habe der Verwaltungschef zu den Feierlichkeiten. Für den Elzer Bürgermeister das Highlight der Veranstaltung. Das Wetter – mit Temperaturen weit über die 30-Grad-Marke hinaus – sei seiner Ansicht nach fast schon wieder zu gut gewesen. „Gerade in den Abendstunden ist es dann voller geworden“, berichtet Pfeiffer. Vermutlich nutzten viele Elzer im Anschluss des Freibadgangs den schattigen Abend für einen Besuch des Mittelalter-Festes.

Rund 20 Aussteller und Akteure, darunter die Band „Reliquiae“ oder das Vielfalter-Stelzentheater aus Thüringen, begeisterten junge und alte Besucher am Rathaus, der Hauptstraße und am Rolandplatz. Letzterer ging im ganzen Trubel etwas unter: „Wenn wir wieder einmal eine solche Veranstaltung planen, müssen wir auch an der Bahnhofstraße etwas bieten. Vielen Gästen war nicht bewusst, dass auch am Rolandplatz etwas stattgefunden hat“, so das Fazit von Bürgermeister Pfeiffer. Die trotzige Erkenntnis sei jedoch: „Und die Elzer können doch feiern. Und das auch auf einem sehr hohen Niveau.“ Die volle Peter-und-Paul-Kirche zum Festakt mit rund 400 Gästen und tausenden Besuchern in der Innenstadt zum Spektakel seien Beweis genug dafür, dass ein altes Elzer Vorurteil nicht stimme. Insbesondere von Musik und Feuershow zeigten sich die Elzer im höchsten Maße beeindruckt.

Ein ganz besonderer Dank sei aber auch an die vielen ehren- und hauptamtlichen Helfer zu richten, die das Fest erst ermöglicht haben. Auch das Elzer Stadtbuch, das pünktlich zum Jubiläum einen Blick auf die Geschichte der Saalestadt zulässt, sei gut angenommen worden.

Elzer Stadtbuch

Auch in diesem Fall haben sich zahlreiche Elzer (Werner Beermann, Friedrich Dreyer, Reaner Jäkel, Claus-Dieter Kruse, Wolfgang Küster, Werner Müller, Benjamin und Oskar Narten, Manfred Neumann, Birgit Opitz, Petra Reinsch, Bernd Saile, Dorothea Schünemann, Gerd Schünemann, Jürgen Sempf, Martin Stöber, Sabine Strube-Neumann, Karl Thiele und Egon Wieckhorst) Zeit genommen, um Erinnerungen, Erfahrungen und historisches Wissen zusammenzutragen. Das Buch ist ab sofort im Rathaus für zehn Euro zu haben.

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