Stadt profitiert vom Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“

Städtebauförderung: 1,32 Millionen für Elze

Auf der Liste ganz oben: Die Schmiedetorstraße in Elze soll saniert werden. Foto: Kuhlemann

ELZE  Rund 95,6 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln stehen im Landesprogramm für die Städtebauförderung 2015 zur Verfügung. „Damit fördern wir auf Rekordniveau“, so Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt. Die Stadt Elze profitiert vom Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“: 1,32 der insgesamt 22,86 Millionen Euro aus diesem Topf fließen in Maßnahmen für die Saalestadt.

Zusammen mit dem Eigenanteil der Gemeinden (rund 44,8 Millionen Euro) und den zweckgebundenen Einnahmen (nochmals rund 12,8 Millionen Euro) steht für die städtebauliche Erneuerung in Niedersachsen damit ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 153 Millionen Euro zur Verfügung. Neu in die unterschiedlichen Städtebauprogramme aufgenommen sind 40 Maßnahmen, 122 werden weiterhin bedarfsgerecht gefördert. Es gibt insgesamt fünf verschiedene Töpfe, darunter eben auch „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, aus dem Gronau 600 000 und Peine 432 000 Euro bekommen sollen (die LDZ berichtete). Andere Städte bekommen Geld gezielt für den Denkmalschutz, so etwa Einbeck (826 000 Euro), Hameln (322 000 Euro), Osterode (396 000 Euro) oder auch Rinteln (106 000 Euro).

Je nach Zielsetzung der fünf unterschiedlichen Programme können Kommunen die Fördermittel auch nutzen, um die Herausforderung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels oder der militärischen Konversion zu bewältigen oder um die Lebensbedingungen in sozial benachteiligten Quartieren zu verbessern. Die Förderung erfolgt in allen Programmen auf der Grundlage integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte, die unter angemessener Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner der geförderten Gebiete ressortübergreifend erarbeitet werden müssen. „Das ist natürlich schön für uns, dass wir berücksichtigt worden sind – vor allem auch, dass wir die beantragte Summe erhalten“, kommentiert Beate Freimann, Fachbereichsleiterin und allgemeine Vertreterin des Elzer Bürgermeisters, die Nachricht. Auch vor dem Hintergrund, dass Elze im Vorjahr kein Geld zugewiesen bekommen habe, sei es förderlich. 1,32 Millionen Euro sei eine Menge Geld, wenn man berücksichtigt, dass viele andere Städte weniger bekommen. Wenn man den Eigenanteil, der ein Drittel des Erstattungsbetrags beträgt, dazurechne, könne man rund zwei Millionen Euro in die Stadterneuerung in Elze stecken.

Wie soll das Geld konkret verwendet werden? „Als nächste Projekte stehen unter anderem die Erneuerung der Schmiedetorstraße und die Innenstadtentwicklung an der Hauptstraße auf dem Programm“, informiert Beate Freimann, die sich darüber freut, dass wieder mehr Geld aus den Fördertöpfen für die Baumaßnahmen in Elze zur Verfügung stehen wird.

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