Auftaktveranstaltung

Sportstättenentwicklungsplanung in Elze

Leute sitzen auf Stühlen
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Zahlreiche Vereinsvertreter und auch Ratsmitglieder sind der Einladung zur Auftaktveranstaltung gefolgt.

Elze - Knapp 30 Interessierte aus den Sportvereinen der Einheitsgemeinde sowie Mitglieder des Stadtrates und Vertreter anderer Vereine sowie Schulen, Jugendpflege und Kindergärten waren am Dienstagabend der Einladung zur Auftaktveranstaltung zum Thema „Sportstättenentwicklungsplanung in Elze“ gefolgt. 

Beteiligte Experten: Joachim Staffeldt (l.) und Phillip Gramann (sitzend) vom KSB Hildesheim, Michael Pülm vom Ingenieurbüro Richter (2.v.l.) und Referent Dr. Arne Göring, Sportwissenschaftler von der Uni Göttingen.

„Jetzt haben wir uns tatkräftige Unterstützung geholt“, sagte Schurmann, als er Joachim Staffeldt und Phillip Gramann vom Kooperationspartner Kreissportbund (KSB) Hildesheim, Michael Pülm vom Ingenieurbüro Richter sowie den Referenten des Abends, Dr. Arne Göhring von der Ernst August-Universität Göttingen vorstellte.  
Der Sportwissenschaftler hat bereits durch mehrere Projekte in verschiedenen Kommunen Erfahrungen zum Thema Sportstättenentwicklungsplanung gesammelt. Göring zeigte sich erfreut über die Anwesenheit von Vertretern des Rates und der Verwaltung. „Die Sportstättenentwicklungsplanung ist ein längerer Prozess, der über mehrere Monate geht. Wir werden ins Gespräch kommen, Wünsche äußern und priorisieren“, so der Sportwissenschaftler. Ein Novum dabei sei der Ablauf auf mehreren Ebenen, schließlich werde von Michael Pülm gleich die bauliche Seite betreut. Um die Sportstättenförderung kümmere sich der KSB, der jederzeit für Beratungsgespräche zur Verfügung stehe, wie Joachim Staffeldt betonte.
Göring ging in seinem Vortrag auf die wandelnde Bedeutung des Sports ein, der immer wieder verschiedenen Einflüssen ausgesetzt sei, von der Tradition zur Moderne. Der Sport würde sich aktuell stark verändern, begründet in Faktoren wie dem demografischen Wandel (bis 2030 wird es weniger Jugendliche, aber mehr Senioren geben), der Digitalisierung und auch dem neuen Mitgliedschafts- und auch Teilhabeverständnis. So würde etwa die Organisation in Vereinen stark nachlassen, dafür gebe es immer mehr andere Interessengemeinschaften.

Der anderthalbstündigen Auftaktveranstaltung sollen weitere folgen. Das nächste Treffen mit den Nutzern der Elzer Sportstätten ist für Dienstag, 9. November geplant. Dann soll es zum Ideenaustausch sowie dem Erstellen von Wunsch- und Prioritätenlisten kommen. Elzes Bürgermeister Wolfgang Schurmann hofft auf eine starke Beteiligung, schließlich sollten alle gemeinsam an dem Projekt arbeiten. Interessenten können sich bei Christine Meier von der Elzer Stadtverwaltung (an)melden - unter der Telefonnummer 05068/464-23.

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