Krüger-Adorno-Schule bietet große Entdeckungsreise an

„Sehr gutes Echo“

Vertrauen gefasst: Die Schüler bilden eine menschliche Pyramide.

ELZE „Wir bekommen ein sehr gutes Echo“, zeigte sich Schulleiter Detlef Beck am Sonnabendvormittag mehr als zufrieden. „Seine“ Schützlinge und das Kollegium hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um der interessierten Bevölkerung im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ zu zeigen, welche vielfältige Arbeit in der Krüger-Adorno-Schule geleistet wird.

Mit dieser Qualität der Schularbeit wolle Schulleiter Detlef Beck überzeugen – und mehr noch: Die Krüger-Adorno-Schule sei wie eine Familie. Daher sei dies nicht nur das Motto des Vormittags, sondern der gesamten Einrichtung. „Wir haben einen engen Kontakt zu unseren Schülern und zu deren Eltern“, freute sich der Schulleiter über eine lebendige Schulgemeinschaft: „Und wir hoffen, dass wir stabil zweizügig bleiben“, äußerte er sich zur Zukunft der Schule.

Derzeit zählt die Elzer Einrichtung 210 Schüler: Jede Klasse – ausgenommen der mitten in den Prüfungen steckende zehnte Jahrgang – hatte im Rahmen von Projekttagen ein Thema ausgesucht und daran gearbeitet. Das Ergebnis: Die Besucher begaben sich förmlich auf eine Entdeckungsreise durch die Schule. Jugendliche waren etwa als Journalisten unterwegs, bildeten einen Saturn-Sandsturm nach, boten Übungen zum Vorstellungsgespräch an, erarbeiteten Modelle zur Jung- und Altsteinzeit und formten passend dazu Utensilien mit der „Fahrenden Schmiede“ von Siegmund Kupka. „Wir wollen den Kindern zeigen, dass man auch aus schwierigen Sachen wie Eisen etwas schaffen kann“, teilte Lars Kammeyer mit, der an diesem Vormittag seinen Freund unterstützte. Die „Fahrende Schmiede“ soll dem Nachwuchs zudem die Scheu vor schweren Werkzeugen nehmen. Am Ende sind die Kinder und Jugendlichen stolz auf ihr Werk: Schülerin Letizia Picardi aus Mahlerten zeigt etwa ihren geschmiedeten Glücksbringer.

Sport-Fachbereichsleiter und Klassenlehrer Fabian Perske widmete sich einem sportlichen Thema: Er entwickelte mit seiner Klasse einen Parcours, der überall Anwendung finden kann. „Der Schulsport ist nicht nur auf den Unterricht beschränkt“, nannte er seine Intention. Überall könnten sich die Jugendlichen bewegen. Zunächst folgte eine Trainingseinheit in der Sporthalle, um etwa Sprungtechniken und das sichere Abrollen einzuüben. Dann ging es auf den Schulhof, wo Mauern, Treppen und Steine zum Bewegungsparcours wurden. „Das war spannend“, berichtete er von seinen Erfahrungen mit den Schülern, die ihre Arbeit schließlich in einem Film zusammengefasst haben.

Auch Klassenlehrerin Annabell Schedewy freute sich über die Entwicklung „ihrer“ Schützlinge: Sie studierte mit ihren Fünftklässlern menschliche Pyramiden ein. „Es ging mir vor allem darum, dass die Schüler lernen, Vertrauen zu fassen und zusammenzuarbeiten“, schilderte sie die Hintergründe der Projektarbeit. Das Ergebnis erfülle sie mit Stolz: „Das hat die Klasse unheimlich zusammengebracht.“

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