Heimatverein Sehlde freut sich über große Resonanz beim vierten Kürbisfest auf dem Hof Mitschke

„Schon wie ein kleines Dorffest“

Gelungen: Für die Sehlder ist das Kürbisfest schon zum kleinen Dorffest geworden. Alles versammelt sich auf dem Hof Mitschke.

SEHLDE „Orange, gelb, grün und auch gestreift, Kürbisse sind niemals gleich. Gekocht, gedünstet und gebacken aus ihnen macht man leck’re Sachen. Und ist es erstmal Herbsteszeit, sieht man sie stehen weit und breit“, beschrieb schon Dichterin Carmen Jakel. So konnte man auch am Sonnabend in Sehlde Kürbisse in allen Formen und Farben bewundern, als der Heimatverein bereits zum vierten Kürbisfest auf dem Hof Mitschke einlud.

„Das Fest läuft gut. Sehr viele Gäste sind auch aus umliegenden Orten nach Sehlde gekommen, um sich mit unseren Produkten zu versorgen“, freute sich Birgit Opitz. Die Gemüsebauern des Heimatvereins Sehlde und gut ein Dutzend Helfer hatten im Vorfeld bei der Ernteaktion Kürbisse, Zierkürbisse, Hokkaidos, Steckrüben, Pastinaken, Knoblauch und Kartoffeln gesammelt. Leider war beim Ernten der Kartoffeln etwas Pech im Spiel, weshalb die fleißigen Helfer hauptsächlich nur sehr kleine Exemplare zum Vorschein bringen konnten.

Dies trübte jedoch die Stimmung und die Vorfreude der Sehlder nicht. Für das Kürbisfest konnte der Hof Kreipe mit Kartoffeln aushelfen. Dagegen hatte die Ernte aber farbenprächtige Kürbisse hervorgebracht, die nun sowohl in ganzer als auch in verarbeiteter Form auf dem Hof Mitschke erworben werden konnten.

Die Freiwilligen des Sehlder Heimatvereins boten allerhand Leckereien an. Die Besucher freuten sich über Kürbissuppe, Kürbiskuchen, eingelegten Kürbis und Kürbisbrot. Daneben gab es auch verschiedenste Marmeladensorten und frischen Apfelsaft. Imkerin Julia Oelkers-Büsse überzeugte mit dem Sehlder Honig aus eigener Herstellung.

„Für uns ist das Kürbisfest schon ein kleines Dorffest. Wir sind begeistert über die gute Resonanz. Normalerweise soll das Fest bis 16 Uhr gehen, meist ist aber erst gegen 18 Uhr Schluss, weil viele nachmittags zum Kaffee trinken und Kuchen essen vorbeischauen“, erzählte Birgit Opitz.

Pflanzenbörse

Teil des Sehlder Kürbisfestes war am Sonnabend auch eine Pflanzenbörse, für die jeder verschiedene Pflanzen auf dem Hof abgeben konnte. Die Bezahlung der Waren auf dem Hof lief unter dem Motto „Jeder wie er hat und möchte“. So konnten sich die Besucher selbst aussuchen, wieviel ihnen die Kürbisse, Kartoffeln oder auch ein Glas Marmelade wert waren.

Trotz der wieder einmal sehr guten Resonanz wird im nächsten Jahr kein Kürbisfest stattfinden. Denn dann feiert der Sehlder Heimatverein sein fünfjähriges Bestehen und dafür werden alle Kräfte gebündelt. Weiterhin soll sich aber auch der Boden erholen, sodass in zwei Jahren wieder allerhand Kürbisse in bunten Farben geerntet werden können.

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