Pastor Anselm Stuckenberg hebt die Bedeutung des Pfingstfestes hervor

Mit dem Pferd zum Gottesdienst auf der Finie

Auf der Finie: Ross und Reiter machen Pause auf der Wiese an der Klosterkirche. Fotos: Tilsner

WITTENBURG Ob schwarz, braun oder weiß – die vielen verschiedenen Pferderassen auf der Finie vor der Wittenburg ließen auf ein besonderes Ereignis deuten. Genau dieses fand auch wie jedes Jahr an Pfingsten statt. Der bereits 14. Reitergottesdienst lockte unzählige Reiter und weitere Gäste aus Elze und Umgebung an.

„Die Sicherheit und Geselligkeit stehen für uns im Vordergrund“, stellte Georg Tidow vom gleichnamigen Reit- und Fahrstall aus Boitzum die Mittelpunkte des Festes dar. Ungefähr 60 Pferde, davon viele mitsamt Kutschen, waren zur Veranstaltung gekommen. Aus dem ganzen Umkreis waren die Besucher angereist: „Das Fest hat sich bereits eingebürgert“, sagt Tidow.

Für jeden Reiter war individuell etwas bei dem Ausritt dabei, springende Felder, Trabfelder, Schrittfelder oder Wassergräben. Volle zwei Stunden waren die Reiter in der Sonne unterwegs und danach waren Mensch und Pferd sichtbar

erleichtert, sich etwas im Schatten beim Gottesdienst abkühlen zu können.

Die 14-jährige Lilian Abbet-Meier und die 13-jährige Rika Schwetje schwärmten begeistert von dem Event: „Die Strecke war wirklich schön zum Reiten. Die Hitze hat das Ganze zwar etwas anstrengend gemacht, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis.“ Der Gottesdienst wurde geleitet von Pastor Anselm Stuckenberg, der selbstverständlich das Thema Pfingsten in den Fokus stellte. Neben der Wichtigkeit des eigenen Ichs beschäftigte er sich mit der Frage des Sinnes von Pfingsten sowie dem Heiligen Geist.

Abgerundet wurde der Gottesdienst mit vielen Liedern, bei denen die knapp 200 Gäste mitsingen konnten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: um den heißen Temperaturen entgegenzuwirken, wurden Getränke, Gegrilltes, Kuchen sowie frische Salate angeboten. „Was für ein tolles Fest“, fanden auch Margarete und Detlef Flohr, die aus ihrem Heimatort Eldagsen zum ersten Mal zum Traditionsfest kamen. Neben dem Wetter gefielen ihnen besonders die Pferdekutschen. Und auch im nächsten Jahr kann auf eine Wiederholung des Festes gehofft werden. jt

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