Jahresgespräch mit Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann

Pandemie bringt Mehles Dorfleben nicht ganz zum Stillstand

Wolfgang Thiesemann mit seinem Themenzettel
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Mehles Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann mit seinem umfangreichen Themenzettel.

Mehle - Der Neujahrsempfang, das Maibaumaufstellen, das Osterfeuer, der Weihnachtsmark und die vielen regelmäßigen oder außergewöhnlichen Treffen und Veranstaltungen der Vereine und örtlichen Institutionen – sie alle fielen auch in Mehle coronabedingt im zurückliegenden Jahr aus. „Ich glaube, 2020 war für uns alle ein besonders schweres Jahr.

Die sozialen Kontakte waren stark eingeschränkt. Ein Vereinsleben konnte kaum stattfinden“, bilanziert Wolfgang Thiesemann. Dies trifft natürlich nicht nur auf Mehle zu, doch selbst das von einem starken Gemeinschaftssinn geprägte Dorfleben in Mehle bekam und bekommt die Folgen der Pandemie immens stark zu spüren.  Doch ganz ausbremsen lassen sich die Mehler nicht – erst recht nicht, wenn am Horizont schon das große Jubiläum – das 1 000-jährige Bestehen des Dorfes – zu sehen ist. „Wir hoffen, dass der Impfstoff schnellstmöglich Besserung bringt und wir 2022 unser Jubiläum wie geplant feiern können“, betont Thiesemann. Wenngleich während der Lockdown-Phase das Planungskomitee keine großen Treffen abhalten oder wegweisende Dinge einleiten kann, so herrschte nicht das ganze vergangene Jahr in Sachen Vorbereitung Funkstille: Als einen „Meilenstein“ bezeichnet der Ortsvorsteher beispielsweise die Gründung des Vereins „Zur Förderung der Dorfgemeinschaft Mehle“, der im September von den Mehler Vereinen aus der Taufe gehoben wurde und der künftig als Organisator für die verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen aller Vereine fungieren soll. 

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