60 bis 90 Frühschwimmer im Freibad Elze / Warmes Wasser kommt an

Mit ein paar Bahnen in den Tag starten

„Meistens schwimme ich 600 Meter, aber ich zähle die Strecke nicht immer“: Hannelore Richter zieht regelmäßig ihre Bahnen im Freibad in Elze.

ELZE Um sechs öffnen die Tore des Freibades in Elze – und die ersten Schwimmer warten schon darauf. 60 bis 90 Personen tummeln sich während der Ferien bereits zwischen sechs und neun Uhr morgens in den verschiedenen Becken. Während einige Vielschwimmer eine Bahn nach der nächsten in Angriff nehmen, werden einige Kinder im Schwimmkursus unterrichtet.

„Morgens soll es hier schon so voll sein, deshalb kommen wir jetzt meistens gegen neun Uhr“, erzählt Renate Lange. Die Elzerin gehört seit 13 Jahren zu einer Gruppe Frühschwimmer. Auch ihren Mann Horst konnte sie dieses Jahr überzeugen, sie zu begleiten. „Früher war es ihm zu kalt, aber ich bin auch bei 17 Grad ins Wasser gegangenen“, sagt die Elzerin.

Innerhalb der Becken verteilt sich der kleine Ansturm gut. So zieht es Renate und Horst Lange nach der kühlen Dusche zunächst ins Nichtschwimmerbecken. Hier sitzen an einer Beckenkante die Massagedüsen. „Durch den Whirlepool bin ich durchgewärmt und wage mich dann auch ins Schwimmerbecken“, erzählt Horst Lange. Im Gegensatz zu seiner Frau, die eine Jahreskarte hat, kommt er allerdings nicht bei Wind und Regen zum Schwimmen.

„Es ist jetzt so schön geworden“, zeigt sich auch Cornelia Greve begeistert. Sie nutzt ihren Urlaub, um morgens im Freibad in den Tag zu starten. „An das kalte Wasser musste ich mich immer erst gewöhnen. Mit den 24 Grad Celsius gefällt es mir richtig gut“, bestätigt sie den Eindruck zahlreicher Badegäste.

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