Treff der Emmerker und Elzer Treckerfreunde kommt gut an / Geschichte der Fahrzeuge begeistert

Oldtimer faszinieren Besucher

Christian Kropp, Gerd Udo Flügel, Rüdiger Henkel und Bettina Wente (von links) von den Treckerfreunden aus Emmerke und Elze am Lanz 1616 Volldiesel (Blechbulldog), Baujahr 1955. Fotos: Fritzsche

ELZE „Das ist es, was es ausmacht.“ Die Augen von Rüdiger Henkel leuchten, als elf knatternde Oldtimer-Trecker vom befreundeten Treckerclub aus Degersen auf den großen Hof der Familie Wente einfahren. Die original wiederhergestellten Bulldog-Oldtimer von Hanomag, Güldner, Fendt oder Lanz nehmen neben den 13 bereits aufgebauten Liebhaber-Stücken der Emmerker und Elzer Treckerfreunde Platz und werden ein Anziehungsmagnet für die vielen Besucher des Treckertreffens, zu dem die Gemeinschaft der Treckerliebhaber eingeladen hat.

Die ersten Fachgespräche über die Beschaffung von Ersatzteilen, Laufleistung und Alter der Traktoren lassen nicht lange auf sich warten. Die interessierten Besucher nutzen die Möglichkeit, sich die alten Traktoren aus nächster Nähe anzugucken und Fragen zu stellen.

„Wie macht Ihr das mit der Lackierung? Macht Ihr das selbst?“, werden Rüdiger Henkel und Gerd Udo Flügel gefragt, die beide als Gründungsmitglieder der noch jungen Treckergemeinschaft aus Emmerke und Elze angehören und die solche und ähnliche Fragen auch nur allzu gerne beantworten. Ihre Leidenschaft für die nostalgischen Fahrzeuge lässt das Treffen fast familiär wirken, und zum Kreise dieser Familie stoßen im weiteren Tagesverlauf dann auch noch die Eldagsener Treckerfreunde hinzu, die mit weiteren fünf sehenswerten fahrbaren Schätzen die Ausstellungsfläche in der Hildesheimer Landstraße füllen. „Solche Fahrzeuge haben ihre eigene Geschichte und die ist wahnsinnig interessant“, stellt Kilian Josewski aus Rössing fest, der mit seinen Eltern Bodo und Daniela an den vielen Traktoren vorbeischlendert und besonders für die große PS-Zahl der Oldtimer schwärmt. „Das ist das, was Männer so mögen“, findet auch Christian Kropp und spielt dabei ebenfalls auf die PS-Stärke der Fahrzeuge an. Neben den ausgestellten Treckern steht auch der gemütliche Aspekt im Mittelpunkt der Veranstaltung. Hierfür haben die Organisatoren unter anderem eine traditionelle Gulaschkanone aufgebaut, und bei den Kindern sorgt ein Lagerfeuer für die richtige Röstung des Stockbrotes. „Das Wetter hat mitgespielt und alle angekündigten Treckerfreunde sind unserer Einladung gefolgt“, freut sich Henkel und fügt hinzu: „Und vielleicht konnten wir auch noch den einen oder anderen für unsere Leidenschaft begeistern.“

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