Jungen der verschiedenen Jugendpflegen aus dem Landkreis messen sich an den Giftener Seen in schottischen Disziplinen

„Möge der bessere Clan gewinnen“

Bevor die Spiele beginnen können, sammeln sich alle Clans auf dem Spielfeld. Mit dabei sind die Jungen der Jugendpflegen Sarstedt, Giesen, Algermissen und Elze. Fotos: Zimmer

ELZE / SARSTEDT „Möge der bessere Clan gewinnen“, läutete Werner Gömann, ehemaliger Jugendpfleger der Samtgemeinde Gronau, als Spielleiter die „Highland-Games“ an den Giftener Seen ein. Drei Tage lang haben sich die sieben- bis zwölfjährigen Jungen verschiedener Jugendpflegen aus dem Landkreis für dieses besondere Ereignis gerüstet.

Nach einiger Vorbereitungszeit zum Einkleiden und Bemalen war es so weit: Zu traditioneller Dudelsackmusik marschierten die Clans in Schottenröcken und mit großen Fahnen auf das Kampffeld. Bei seinem Spiel wurde Dudelsackspieler Hans Fabian Schimmelpfennig alias „Giacomo“ aus Eddinghausen von fleißigen Trommlern der Jugendpflege Sarstedt begleitet. Einige der Jungen haben die Vorbereitungstage genutzt, gemeinsam mit HAWK-Professor Hans Laub ein Trommelstück für die große Veranstaltung einzustudieren.

Auch die Jungen aus Elze haben unter der Leitung der Jugendpfleger Hendrik Wehr und Ilka Tensfeld fleißig auf die Spiele hingearbeitet. Unter dem Namen „Die königlichen Raubvögel MacElze“ traten sie gegen andere Clans an – „Best of Scotland“ und „Der Clipper-Clan“ aus Giesen, „Die coolen Jungs“ und „Die Chaoten“ aus Algermissen sowie „Team Incapable“, „The Hunters“ und „Die Wolftöter“ aus Sarstedt stellten würdige Gegner dar. Auch ein Clan aus Harsum sollte teilnehmen. Da es hier jedoch einige Ausfälle gab, nahmen der Sarstedter und der Giesener Clan einige der übrigen Kämpfer bei sich auf.

Begonnen wurden die schottischen Spiele mit dem „Balkenlauf“, der auch „Stammslalomlauf“ genannt wird. Hierbei mussten jeweils fünf Mitglieder eines Clans einen Balken festhalten und mit ihm im Slalom durch fünf Stangen hindurch laufen – und das so schnell wie möglich. Die Schwierigkeit dabei: Der Erste musste auch Erster bleiben, während der Hinterste nicht auf der Strecke bleiben durfte. Während die ehrgeizigen Spieler ihr Bestes gaben, feuerte der Rest ihres Clans sie euphorisch an. Weitere Spiele wie „Fassrollen“, „Hütchenlauf“, „Schlitten ziehen“, „Gummistiefelwerfen“, „Tauziehen“ und „Balkenwurf“, in denen sich die kampfbegeisterten Clans messen konnten, folgten im Laufe des Tages.

Abgesahnt haben die Elzer Schotten jedenfalls. Im Wettkampf der Jüngeren ließen die „Raubvögel“ drei andere Teams hinter sich: den „Clipper-Clan“, „Die coolen Jungs“ und „Die Wolftöter“. Bei den Älteren siegte das „Team Incapable“ vor den „Chaoten“, „Best of Scotland“ und „The Hunters“. Gewonnen haben sie aber alle – ein tolles Erlebnis mit Einblick in die schottische Welt.

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