Ortstermin im Mehler Baugebiet

Anlieger wünschen sich Tempo 30

Leute und Kinder mit Rad
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Schwer zu sehen: Wenn im alten Baugebiet „Saaleblick“ in Mehle Kinder mit ihren Rädern aus einer Seitenstraße kommen, kann es passieren, dass ein Lastwagenfahrer sie zu spät sieht. Anlieger wünschen sich eine Tempo 30-Zone.

Mehle - Zu einem besonderen Ortstermin mit der LDZ-Redaktion und Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann kam es in diesen Tagen im alten Mehler Baugebiet „Saaleblick“, wo sich Anlieger um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Der Grund: Im erweiterten Baugebiet „Saaleblick“ werden viele Häuser gebaut, und die Baufirmen und Zulieferer nutzen die Straße im alten Baugebiet als Durchfahrtsweg. Das Problem: Da es sich im „Saaleblick“ um eine „normale Straße“ handelt, ist aktuell noch Tempo 50 erlaubt, was viele der durchfahrenden Verkehrsteilnehmer, vor allem ortsfremde Fahrer, auch nutzen.

Mehles Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann (mit Zettel in der Hand) trifft sich mit den Anliegern des alten Baugebiets „Saaleblick“, um ihnen Hoffnung zu geben, dass demnächst eine Tempo 30-Zone eingerichtet wird.

Einer der Sprecher der Mehler Anlieger ist Sven Pluntke, der schon bei der Ratssitzung im Dezember betont hatte, dass er der örtlichen Politik oder Verwaltung keinen Vorwurf machen wolle. Vielmehr sollten die Fachplaner in Zukunft bedenken, wie Baugebiete – auch in mehreren Abschnitten – erschlossen werden können, ohne die inzwischen bekannten Probleme (Baustellenverkehr durch enge Pflasterstraßen mit Spielstraßen-Charakter und viele junge Familien mit Kindern) herbeizuführen. Den „Saaleblick“-Anliegern wurde in Aussicht gestellt, dass ihr Wunsch auf eine Tempo 30-Zone erfüllt werden könne, ein Termin mit der Verkehrskommission sei bereits anberaumt.

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