Kunst- und Kulturverein „Fundus“ hat große Pläne / Jubiläum im Jahr 2016

„Kulturelle Bereicherung für die Stadt Elze“

Haben jede Menge Programm für das Jahr 2015 im Gepäck (v.l.): Hannelore Brömmerloh, Leo Krystofiak, Wiebke Albes, Siegfried Hauptmann, Ilse Hurnaus, Diana Naumann und Sirun Böhm vom Kunst- und Kulturverein Elze. Foto: Kuhlemann

ELZE „Es gab im vergangenen Jahr viele kleine Aktivitäten, die das kulturelle Leben der Stadt Elze bereichert haben“, blickt Ilse Hurnaus als zufriedene Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins „Fundus“ auf das Jahr 2014 zurück. Zu den Höhepunkten zählt sie die „Gastlichen Gärten“, eine aus ihrer Sicht durchaus gelungene Gemeinschaftsaktion mit dem Kleingärtnerverein.

Aus einigen seien sogar Projekte für das neue Jahr entstanden, wie beispielsweise „Bunte Blumenwiese“, bei der 100 Künstler 100 Bilder zu einem Gesamtkunstwerk werden lassen. Der Großteil der kleinen Bilder sei bereits beim Kunstverein eingegangen und geordnet. Bis Ostern soll das Kunstwerk laut Hurnaus „Bunte Blumenwiese“ vollendet sein.

Auch an den Feierlichkeiten aus Anlass des Jubiläums „400 Jahre Stadtrechte in Elze“ haben sich die Mitglieder des Vereins beteiligt, etwa mit dem Theaterstück, das einige Schüler im Rahmen des Kinderfestes aufgeführt haben. Darüber hinaus seien die Märchenwanderung, die „Geschichten aus Wien“ und der Stadtrundgang in Elze ebenfalls gut angenommen worden. „Victor Pax“ hat schon wieder etwas Neues geplant: Am Sonntag, 1. Februar, erzählt der Elzer ab 15 Uhr im Bürgertreff unter dem Motto „Für alle Sinne“ Geschichten aus der Provence – schöne, traurige, heitere und merkwürdige Geschichten. Unter anderem spielt Van Gogh eine Rolle, aber auch die Fee Lavandula, das Mädchen von Arles, Sonnenblumen im Mistral und das Maultier des Papstes kommen darin vor. Am Dienstag, 10. Februar, stellt Victor Pax das Märchenprogramm „Herr Schneemann, Sie sind kalt“ im Heimatmuseum vor. Ab 17 Uhr geht es unter anderem um Prinzessin Schneeflöckchen, Väterchen Frost und das russische Märchen Snegurotschka. Zuvor wird Jens Witte am Sonntag, 25. Januar, um 18 Uhr in den Räumen des Kunstvereins von seiner Weltreise „In einem Jahr von Mexiko nach Indien“ berichten.

Im alltäglichen Programm des Kunstvereins wird wieder das Portraitzeichnen mit Inga Mihailovic (jeden zweiten Sonnabend im Monat von 11 bis 14 Uhr in der Rathausschule) angeboten. Da es sich um eine offene Gruppe handelt, können Interessenten einsteigen, auch wenn der Kursus schon begonnen hat. Anmeldungen sind bei Wiebke Albes unter 05068/931899 oder per Mail unter kunstverein-elze@web.de möglich.

Im Frühjahr wird erneut das Steinbildhauen mit Andree Woosmann im Atelier an der Kniepstraße in Mehle angeboten, für Kinder am Freitag, 27. März und am Sonnabend, 28. März (jeweils 10 bis 13 Uhr) sowie für Erwachsene an den genannten Tagen in der Zeit von 14 bis 19 Uhr. Anmeldungen nimmt Sirun Böhm unter 05068/3821 oder per Mail entgegen.

Die Fotogruppe „Blick & Click“ wird sich weiterhin regelmäßig treffen, um interessante Motive für die nächste Aktion ausfindig zu machen. Unter anderem ist eine Fahrt zum Kunstmuseum in Wolfsburg geplant, wo die Foto-Ausstellung „Meister der Avantgarde“ besucht werden soll.

Darüber soll in Elze eine Ausstellung von Gunda Kaper-Lührs, eine Künstlerin aus Hotteln, zum Thema „Afrika“ initiiert werden. Räume müssten noch gefunden werden, doch den Verantwortlichen schwebt ein „Rundum-Paket“ mit verschiedenen Angeboten zum Thema, etwa Trommeln, Märchen und Tanz, vor.

Laut Auskunft von Diana Naumann soll in diesem Jahr auch eine Schreibwerkstatt mit Krimi-Autorin Sabine Hartmann aus Sibbesse aktiviert werden: Ähnlich wie beim Band „Gesalzene Morde“ (in Bad Salzdetfurth) soll eine Krimi-Reihe zur Saalestadt Elze entstehen. Interessierte können sich schon jetzt melden.

Ebenfalls literarisch geht es im „Autorinnen-Trio“ um Hannelore Brömmerloh zu, das im Laufe des Jahres zu mehreren Lesungen einladen wird.

Schon jetzt denken die Mitglieder des „Fundus“ an 2016, wenn der Elzer Kunst- und Kulturverein sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Ideen gibt es genug. „Wir wollen aber nicht nur Ergebnisse von Projekten präsentieren, sondern auch feiern“, schwebt Sirun Böhm etwa die Ausrichtung einer Petticoat-Party vor – neben dem bereits etablierten „Parkgeflüster“ im Stadtzentrum.

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