Stationen in der Peter- und Paul-Kirche: Dritt- und Viertklässler erleben Geschichte Jesu praktisch

Kreuzweg zur Passionszeit

Sarah Kreye teilt den Schülern Brot und Traubensaft für das Abendmahl aus.

ELZE Die Passionszeit und Ostergeschichte einmal praktisch erleben: Hierzu hatten die Dritt- und Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule in Elze jetzt Gelegenheit. Heike Rehkopf und Diakon Bernd Rossi haben sich sechs Stationen für einen Osterkreuzweg ausgedacht.

„Die Fachkonferenz Religion hat sich dafür ausgesprochen, auch an Ostern erstmals etwas Besonderes anzubieten“, sagte Heike Rehkopf, die die Idee in die Tat umgesetzt hat. Unterstützt von zahlreichen Lehrern und Diakon Bernd Rossi nahmen die Grundschüler die Peter- und Paul-Kirche sowie das angrenzende Gemeindehaus in Elze in Beschlag, um den Weg Jesu nachzuvollziehen. So schleppten die Dritt- und Viertklässler ein Holzkreuz auf ihrem Rücken durch die Kirche und bastelten selbst ein Kreuz aus Ästen.

Heike Rehkopf verglich an ihrer Station die Auferstehung Jesu mit einem Schmetterling – die Raupe stehe nach der Verpuppung als Schmetterling wieder auf. Und auch am letzten Abendmahl sollte es nicht mangeln. Sarah Kreye teilte mit den Kindern Brot und Traubensaft und las ihnen die Geschichte von Gründonnerstag noch einmal vor. Und auch der Einzug Jesu in Jerusalem, dem der Palmsonntag gewidmet ist, fehlte beim Osterkreuzweg nicht. Unterstützt von Studentin Carolin Hoffmann, die derzeit ihre praktische Zeit an der Grundschule absolviert, wickelte Jan Schulze bunte Bänder um einen Buchszweig, um einen „Palmwedel“ zu basteln.

„Die Kinder sind unheimlich motiviert, ich bin gespannt, ob sie alle sechs Stationen durchhalten“, zeigt sich Heike Rehkopf von der Umsetzung erfreut und hofft, die 74 Kinder bei der Stange halten zu können.

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